Theater mit buntem Schattenspiel, einem Schauspieler und Livemusik
Ein Mann und eine Frau erschaffen
eine Schattenfigur. Sie setzten sie aus Teilen zusammen, lassen sie erste
Schritte gehen, und erfinden eine Kunstsprache für sie. Sie geben ihr einen
Namen: Matti. Kaum ist sie geschaffen, will sie etwas erleben. Sie fordert den
Mann auf mit ihr zu spielen. Der Mann zeichnet ihr ein 'O' . Ein Ball,
entscheidet Matti. So beginnen sie Ball zu spielen. Das 'O' verwandelt sich im
Lauf des Spiels in alle möglichen Dinge: Punkt-Punkt-Komma- Strich, und schon
ist es ein Gesicht. Macht man aus dem Strich eine Zick-Zacklinie wird das Gesicht
zum Monster, mit dem man Erschrecken spielen kann. Als der Mann ein 2. 'O'
zeichnet entsteht im Handumdrehen ein Auto. Matti gerät damit in einen Unfall.
Dabei fliegt ein Rad in hohem Bogen aus dem Bild. Es findet sich wieder als
Ohrring am Kopf einer Frau. Als Matti daran zieht, fangen Nase, Augen und Ohren
an sich zu bewegen und das Gesicht gerät völlig in Unordnung.
Nach und nach entwickelt sich das
Stück zu einem verrückten Bilderreigen. Das 'O' fällt ins Wasser. Matti nimmt es
als Taucherglocke und erkundet damit eine skurrile Unterwasserwelt. Aus dem
Wasser aufsteigend wird das 'O' zum Fesselballon mit Matti durch die Luft
schwebt.
Und als er am Ende müde von all den Abenteuern ist, dient ihm das 'O' als
Wiege, in der er sich in den Schlaf schaukelt.
Spiel
Maria–Elsa
Drelon und Rudolf Schmid lassen einen kleinen Jungen in einem bunten,
Schattenspiel lebendig werden. Rudolf Schmid tritt als Schauspieler mit der
Schattenfigur in Beziehung. Matti spricht eine selbst erfundene Sprache.
Die beiden erschaffen eine ganze Welt voller Abenteuer. Sie nehmen den
Zuschauer mit auf eine fantastische Reise: überraschend, liebevoll, spielerisch
und skuril mit wunderbarer Livemusik.
Konzept und Design: Rudolf Schmid / Regie: Edelgard
Hansen
Spiel und Musik: Marie-Elsa Drelon & Rudolf Schmid
Für Kinder von drei bis sechs Jahren geeignet.
Eintritt 4 € für Kinder / Erwachsene 6 €
Veranstalter: Alter Gasometer e.V. / Kulturbereich
Mit freundlicher Unterstützung der GGZ