Über die Zweckentfremdung der Demenz
Lothar Dombrowski ist aus der Anstalt ausgebrochen. Es gilt eine
Botschaft unter die Menschen zu bringen. Für tatenloses Grübeln ist der
globale Niedergang schon zu weit fortgeschritten. Er geht auf Werbetour
und sucht Mitstreiter unter Gleichgesinnten und Altersgenossen, die
nicht mehr viel zu erwarten haben und die wie er, lieber im Blitzlicht
der Öffentlichkeit scheitern, als gehorsam bis zum kläglichen Ende im
Pflegeheim dahin dämmern.
Ein Satz aus Schillers „Wallensteins Tod“
hat ihn aufbrechen lassen. Der letzte Satz, bevor Wallenstein sein
Schwert gürtet und in die Schlacht zieht:
„Komm, lass die Sterne, Seni, der Morgen naht und Mars regiert die Stunde.“
Ein
bitter-komischer Abend, denn seit alters her bringt uns der Clown zum
lachen, weil wir ihm bei seinem vorhersehbaren Sturz zusehen dürfen,
ohne selbst zu fallen. Er ist der Dumme, und deshalb ist auch ein August
dabei!
Möge die Macht mit ihm sein!
www.georg-schramm.de
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insg. 15 Sozialtickets à 4 € im Büro des Alten Gasometers erhältlich / gegen Vorlage einer Berechtigung dafür