Der Verein Alter Gasometer e.V. wurde am 15.07.1997 unter Nummer VR 71258 im Vereinsregister des Amtsgerichts Chemnitz eingetragen und gilt laut Verschmelzungsvertrag vom 19.02.2002 als Rechtsnachfolger des Gründungsvereins BUNTES ZENTRUM bzw. FRIEDENSZENTRUM.
Als Industriedenkmal ist der Alte Gasometer nicht allein eine Sehenswürdigkeit inmitten Zwickaus, sondern er verleiht verschiedensten Formen von Veranstaltungen ein unverwechselbares Gesicht. Durch die außergewöhnliche Architektur erhalten Konzerte, Theateraufführungen, Varieté, Feste und Feiern, Tagungen und Messen, Lesungen oder Programmkino einen unvergesslichen Rahmen.
Neben dem Veranstaltungshaus Alter Gasometer stellt das Soziokulturelle Zentrum als barrierefreier Begegnungs- und Kommunikationsort eine Plattform für verschiedene Angebote dar. Die 1700 qm nutz- und etwa 900 qm Freifläche bietet Platz für Vereine, Institutionen, Gruppen und Projekte. So befinden sich im Vereinshaus nebenan das Jugendcafé BuZe, ein Bandproberaum, das Koordinierungsbüro des Bündnis für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region, der Weltladen mit fair gehandelten Produkten sowie der Cabana e.V.
Dem Trägerverein gehören derzeit 7 juristische Mitglieder (Vereine & Firmen), 20 Einzelpersonen und 3 Fördermitglieder an. Die laufende Finanzierung konnte in der Vergangenheit durch öffentliche Zuschüsse der Stadt Zwickau, des Kulturraumes Vogtland Zwickau, des Landes Sachsen, des Bundes, durch Eigenerwirtschaftungen sowie durch private Zuwendungen gesichert werden.
Der Verein ist anerkannter Träger der Jugendhilfe und arbeitet aktiv im Jugendring Westsachsen e.V. und dem Landesverband Soziokultur Sachsen e.V. mit.
Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit liegt vor, ebenso die Berechtigung für die Ausstellung von Spendenbescheinigungen.
Spendenkonto 2242 008 563
Bankleitzahl 870 55 000
Sparkasse Zwickau
Die Beschreibung als Soziokulturelles Zentrum will verdeutlichen, dass es um einen Ansatz geht, der Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlicher Lebens- und Glaubensauffassungen einen Freiraum bietet. Unterschiede sollen nicht als trennend, sondern als anregend und bereichernd erkannt werden. Kulturelle, soziale, bildende, u.a. Inhalte belegen eine ganzheitliche Orientierung.
Entgegen dem zunehmenden Konsumverhalten wollen soziokulturelle Zentren ein hohes Maß an Mitbestimmung und Mitgestaltung ermöglichen. Die Angebote entstehen aus den Bedürfnissen der Nutzenden, sie verarbeiten gesellschaftlichen Alltag, bieten Rahmen für Erprobung und Experiment und wirken zurück auf das Gemeinwesen.
Diese inhaltliche Orientierung bedeutet auch, dass das Erreichte nicht die Endform darstellt, sondern einem stetigen Wandel unterliegt.