STADT NIMMT WEITERE FREIFLÄCHEN INS GRAFFITI-KONZEPT AUF

Mittwoch
06 Jul
2022

Seit März 2022 gibt es im Zwickauer Stadtgebiet drei Graffiti-Flächen, auf denen sich künstlerisch ausprobiert und verewigt werden kann – und das ganz legal.

  • Unterführungen „Marienthaler Fußweg“ (Bachweg) in Höhe Kopernikusstraße,
  • Unterführung „Kleine Biergasse“ (in Nähe des Alten Gasometer) und
  • Unterführung „Neue Bierbrücke“ B93 nahe der Mauritius Brauerei.

Die vorgenannten Flächen werden seither gut angenommen. Um deren ordnungsgemäße Nutzung und ein möglichst sauberes Umfeld kümmern sich jeweils umliegende Partner der Jugendarbeit. So sieht es das Graffitikonzept vor, dass zusammen mit den Mitgliedern der AG Graffiti des Kommunalen Präventionsrates erarbeitet wurde. Darunter auch der Alter  Gasometer e.V.

Da das Konzept bisher gut greift und überwiegend gute Erfahrungen gemacht werden konnten, kommt nun eine weitere Freifläche hinzu. Diese befindet sich am Skateplatz des Jugendclub Airport, Reichenbacher Straße 125. Hier stehen drei 1,80 x 3 Meter große Betonelemente, die ab sofort zum legalen Sprayen freigegeben sind. Die Flächenpartnerschaft übernimmt der Jugendclub Airport, der diese am 11. Juni zum Jugendevent „Viva la Cultura“ bereits einweihen durfte.

Ins Graffiti-Konzept aufgenommen wurden außerdem die bisher weitestgehend ungenutzten Tafelelemente in der Grün- und Spielfläche an der Fucikschule in der Ernst-Grube-Straße. Auch an diesen darf ab sofort ganz legal gesprüht werden.

An allen vorgenannten Graffiti-Freiflächen wird um eine ordnungsgemäße Nutzung, um Sauberkeit und ein gutes Miteinander gebeten. Nur so kann das Projekt auch weiterhin bestehen und ausgebaut werden.

Weitere Infos und die Nutzungsbedingungen sind im Internet unter www.zwickau.de/graffiti zu finden.

Der Kommunale Präventionsrat (KPR) hat das Ziel, einen Beitrag zur Erhöhung des Sicherheitsgefühls der Bürger zu leisten, kriminalitätsfördernde Strukturen abzubauen und deren Entstehung vorzubeugen. Um eine wirkungsvolle Präventionsstrategie zu entwickeln und umzusetzen, hat der KPR die Aufgaben Fachwissen zu bündeln und die regionale Lage zu analysieren. Durch den gezielten Einsatz von Arbeitsgruppen sollen bedarfsorientierte Präventionsmaßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Der kooperative Ansatz zielt darauf ab, vielfältigen Sachverstand einzubinden, Beteiligungsfelder für Bürger zu ermöglichen und praxisorientiert zu handeln. Durch geeignete und zielgerichtete Maßnahmen soll das soziale Klima positiv beeinflusst werden.

Der Verein Alter Gasometer ist mit seinem Arbeitsbereich Demokratiearbeit Mitglied im Kommunalen Präventionsrat.

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