Bildungsreise zur Ruhrtriennale und der Workshopreihe „Training for the Future“

Sonntag
22 Sep
2019

Am 20.09 stiegen insgesamt 31 Jugendlichen und neun Betreuer*innen in Bus und Bahn Richtung Bochum/Essen, um dort neue utopische Einblicke in die Welt zu bekommen. Was hat sie erwartet? Seltsam lautende Workshops, unbekannte Gesichter und neue Herausforderungen in fremder Sprache.

„Love Story“ – eine Videoinstallation von Candice Beitz klingt interessant, aber ist das nicht zu kitschig? Und was hat denn eine Liebesgeschichte mit (meiner) Zukunft zu tun? Es gab persönliche Fluchtgeschichten zu hören, von verschiedenen Menschen aus verschiedenen Ländern, als würden die Menschen einem das persönlich im Wohnzimmer erzählen. Eine Liebesgeschichte über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Beim „Training for the Future“ waren die Jugendlichen und Betreuer*innen in den verschiedenen Workshops ganz anders gefragt. Beispielsweise mit der Frage: Wie wäre es eigentlich, wenn die Welt, so wie wir sie kennen, nicht mehr existiert und man sich mit Hilfe von dem Hinterbliebenen Müll eine schwimmende Insel bauen muss, auf der man in Einklang mit Menschen, Tieren, Pflanzen und Technologien lebt? Delfine, die mit Hilfe von Telepathie als Mittler zwischen den Menschen arbeiten und Algen, die in Farmen unter einem Floß gezüchtet werden. Die Phantasie führt an vollkommen neue Orte ohne Realitätsbezug.

Ziel der Reise war neben der Erschließung neuer Methoden und dem Austausch mit Expert*innen auch, eine Vernetzung zwischen den Jugendlichen zu schaffen. Im Chorforum in Essen nahmen daher alle gemeinsam am Workshop „Szenisches Spiel“, geleitet von Celina Rahman und Eva-Maria Glitsche, teil. Bei Reflexionsrunden, gruppenstärkenden Aufgaben und Improvisationsübungen lernten sich die Teilnehmer*innen kennen und tauschten sich untereinander aus.

Weitere Informationen zum Projekt „Wir.Wie?“ gibt es hier.

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