Tag der Deutschen Einheit »2. Zwickauer Bürgerfest«

Samstag
03 Okt
2020

Das Muldeparadies steht wie kaum ein zweiter Ort in Zwickau für den Wandel der Stadt, der durch die Wende vollzogen wurde. Auf der Paradiesbrücke begehen die Zwickauer an diesem Tag ein buntes Fest mit Feierstunde, Live-Musik, Ausstellungen, Zeitzeugenberichten, Aktionskunst sowie vielen interaktiven Betätigungsmöglichkeiten im Grünen für Jung und Alt.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „30 Jahre friedliche Revolution“.

30 Jahre Mauerfall

Samstag
09 Nov
2019

Am Samstag, den 09.11. jährt sich der Mauerfall zum 30. Mal. Auch in Zwickau wird es eine zentrale Gedenkveranstaltung geben, die 11 Uhr am Mauerdenkmal am Dr. Friedrichs-Ring gegenüber des Schloss Osterstein beginnt. Bereits ab Donnerstag ist eine Kunstinstallation zu sehen, bei der das Mauerdenkmal um einige Meter erweitert wird. Gemeinsam mit Jugendlichen des Kinder- und Jugendtreffs aus dem Lutherkeller und der Wohnungslosennotfallhilfe der Diakonie/Stadtmission Zwickau will der Alte Gasometer noch einmal im öffentlichen Raum Bezug auf den Mauerbau nehmen und verdeutlichen, dass die Mauer mehr war, als dieser eine Meter der in Zwickau steht. Die Kunstinstallation wird durch die Kinder errichtet, gestaltet und bleibt bis zur Gedenkveranstaltung am Samstag  um 11 Uhr stehen. Dann wird die Mauer symbolisch zu Fall gebracht, begleitet von Grußworten der Baubürgermeisterin Kathrin Köhler, des Zwickauer Jugendbeirates und einer Inszenierung des Mondstaubtheaters. Ihr Ende findet die Veranstaltung gegen 11.30 Uhr. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen!

Die „Mauerverlängerung“ kann Donnerstag tagsüber an der Straße, neben dem Mauerdenkmal stehen. Von 12-17 Uhr wird diese zu sehen sein.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihen „30 Jahre friedliche Revolution“ und der Novembertage.

»Zwickau, erinnerst Du Dich?« mit Prof. Dr. Aleida Assmann

Freitag
08 Nov
2019

Gerade erinnern wir uns an die friedliche Revolution 1989 und das damit verbundene „Geschenk“ der parlamentarischen Demokratie. Diese Erinnerung scheint uns leicht zu fallen, viele Institutionen beteiligen sich. Wie aber verhält es sich mit den finsteren Etappen unserer Stadtgeschichte? Braucht es zeitlichen Abstand, um erinnern zu können? Sollte Zwickau eine eigene Erinnerungskultur entwickeln? Und wie kann es gelingen, dass sich viele Zwickauer an diesem Prozess beteiligen?

Ein Vortrag mit Podiumsdiskussion mit der Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels 2018 Prof. Dr. Aleida Assmann aus Konstanz.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „30 Jahre friedliche Revolution“.