Tag der Deutschen Einheit »2. Zwickauer Bürgerfest«

Samstag
03 Okt
2020

Das Muldeparadies steht wie kaum ein zweiter Ort in Zwickau für den Wandel der Stadt, der durch die Wende vollzogen wurde. Auf der Paradiesbrücke begehen die Zwickauer an diesem Tag ein buntes Fest mit Feierstunde, Live-Musik, Ausstellungen, Zeitzeugenberichten, Aktionskunst sowie vielen interaktiven Betätigungsmöglichkeiten im Grünen für Jung und Alt.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „30 Jahre friedliche Revolution“.

Gedenktag an die friedliche Revolution des Jahres 1989

Mittwoch
16 Okt
2019

Der 16. Oktober 1989 war für Zwickau ein Meilenstein-Tag, denn er markierte den Beginn einer neuen Freiheit. Erstmals fand an diesem Tag in der Marienkirche ein Friedensgebet statt. Viele Menschen kamen und fortan gehörte die Teilnahme an weiteren Friedensgebeten mit anschließenden Demonstrationen zu den bleibenden Höhepunkten in ihrem Leben.
Ein lokaler Gedenktag soll fortan, beginnend mit dem 16. Oktober 2014, die Erinnerung an die wichtigen Ereignisse der friedlichen Revolution lebendig halten und sie zugleich vor einem etwaigen Vergessen bewahren. Den Vorschlag hatte das Bündnis für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region der Stadt Zwickau im März 2014 gemacht. Eine entsprechende „Satzung der Stadt Zwickau über die Bestimmung des 16. Oktober als Gedenktag an die friedliche Revolution des Jahres 1989″ beschlossen die Zwickauer Stadträte schon im Folgemonat, am 24. April 2014. Künftig soll dieser Tag mindestens alle fünf Jahre durch entsprechende Veranstaltungen aufgewertet werden.

Auf den Tag genau vor 30 Jahren reihte sich Zwickau in die Zeit des Aufbruchs ein. Pfarrer Storl begrüßte damals hunderte Zwickauer im Dom zum ersten Friedensgebet. Es folgte eine Zeit des Umbruchs, der Unsicherheit, aber auch des gemeinsamen Dranges nach Freiheit, der stärker war, als so manche Ängste. Anlässlich dieses Jubiläums trafen sich die führenden Akteure von damals und erinnerten in einem neuerlichen Friedensgebet an jene geschichtsträchtigen Tage. Im Anschluss wurden in einem Rundgang Orte der friedlichen Revolution besichtigt und Hintergründe von Zeitzeugen erläutert. Vom Dom ging es zur Katharinenkirche, zur ehemaligen Stasizentrale, die damals mit einer Menschenkette von hunderten Zwickauern in der Lessingstraße umstellt wurde, und abschließend zur Moritzkirche.

Diese Gedenkveranstaltung ist dabei nur eine von vielen im Rahmen des Festjahres „30 Jahre friedliche Revolution – 30 Jahre Deutsche Einheit“ und der Gedenkreihe „Novembertage“.

Veranstalter: Alter Gasometer e.V.

Pressegespräch „30 Jahre Friedliche Revolution – 30 Jahre Deutsche Einheit“

Donnerstag
12 Sep
2019

Anlässlich 30 Jahren Friedliche Revolution findet eine umfangreiche Veranstaltungsreihe mit zahlreichen Akteuren aus Zwickau und Umgebung statt. Wichtige Orte der friedlichen Revolution, wie der Zwickauer Dom St. Marien, werden eine Rolle spielen und zum Ge- und Nachdenken einladen. Zeitzeugen und Historiker werden zu Wort kommen und sich nicht nur mit den Menschen austauschen, welche die Zeit erlebt haben, sondern auch einer Generation, die teilweise erst nach der Wende geboren wurde, einen Eindruck davon geben, was es bedeutet, für die Demokratie einzustehen.

Zum Pressegespräch waren für das Podium Ulrike Lehman, die Gleichstellungs-, Ausländer und Frauenbeauftragte der Stadt Zwickau, Harald Pepel, der Superintendent des Kirchenbezirks Zwickau, Dr. Thomas Roscher, Pastor der Evangelisch-methodistischen Kirche und Matthias Bley, Koordinator der Demokratiearbeit im Alten Gasometer, geladen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Ben Ulke, welcher für die Öffentlichkeitsarbeit und das Marketing im Alter Gasometer e.V. verantwortlich ist.

Die Pressevertreter erwartete, neben der Vorstellung der vielfältigen Veranstaltungen, auch einige Worte zur Bedeutung der Friedlichen Revolution für die Stadt Zwickau und den Anteil der kirchlichen Akteure. Pastor Roscher ging dabei zum Beispiel darauf ein, wie die damalige Bewegung von kirchlichen Erfahrungen profitieren konnte. Jeder auf dem Podium stellte zudem fest, dass er eine ganz individuelle Sicht auf die Ereignisse hatte. Einige waren noch Kinder, andere in ihrer Jugend voll involviert und Harald Pepel erlebte es von außerhalb Deutschlands. Doch einig war man sich bei dem Fakt, dass man auch aktuell viel von den damaligen Geschehnissen lernen kann, denn der Kampf für die Demokratie ist heute nicht weniger wichtig als damals. Besonders die Generationen, die damals nicht dabei waren, sollten wissen, dass viele, heute selbstverständliche, Errungenschaften, hart erkämpft worden sind.

Den offiziellen Flyer zum umfassenden Programm finden Sie hier.

Veranstalter: Alter Gasometer e.V.