Die Killerpilze & Machete Dance Club

Freitag
25 Okt
2019

Die Münchner Punk-Band „Die Killerpilze“. Jo Halbig (Gesang und Bass), Fabian Halbig (Schlagzeug) und Max Schlichter (Gitarre und Gesang) haben nach 17 Jahren im Musik-Business und neun Studioalben beschlossen, dieses Jahres einen Schlussstrich zu ziehen – zumindest einen vorläufigen. Man möchte sich in den nächsten Jahren allem Widmen, was in den letzten Jahren liegengeblieben ist, die Band jedoch auf keinen Fall auflösen. Verabschiedung, ohne noch einmal ordentlich auf die Pauke zu hauen? Das geht nicht. So geht es mit der “Die Besten und Letzte Show in…”-Tour durch Deutschland mit einer Station auch im Alten Gasometer. Mit einer Mischung aus klugen, ironisch-gesellschaftskritischen Texten und harten Gitarrenriffs entwerfen sie hier Rock-Hymnen, die nichts an Authentizität, Mut, Sprachwitz und Breitenwirksamkeit verloren haben. Die mitreißende Bühnenshow endete mit mehreren Zugaben und die Band nahm sich nach dem Konzert ausgiebig Zeit für ihre Fans und stand für Fotos und Autogramme bereit.

Mit der ebenfalls aus München stammenden Band Machete Dance Club haben sich Musiker gefunden, die schon in verschiedenen Bandprojekten Erfahrungen gesammelt haben. Mit einer knalligen Mischung aus 80s-Sounds, harten Riffs und poppig- eingängigen Vocals erspielen sich MACHETE DANCE CLUB seit ihrer Gründung im Frühjahr 2018 eine immer größer werdende Fangemeinde. Einflüsse aus Alternative Rock, Metal und Funk verweben die Musiker zu einer energetischen Show, die sich auf der Bühne entlädt. Einen überraschenden Gastauftritt im Gasometer hatte der Sänger von Annisokay, Dave Grunewald, der die Bühne für einen Song mit den Jungs zusammen rockte.

Veranstalter: Alter Gasometer e.V.

Hodja – wild, ungezügelt, frei 

Freitag
13 Sep
2019

… so hatte sich der Geheimtipp HODJA angekündigt und genauso erlebten die Besucher die drei Musiker am vergangenen Freitag auf der Bühne des Alten Gasometer. Die Stimme des aus New York stammenden Frontmans der Band Claudius Abesodo Gamiel Winston King Pratt aka Gamiel Stone war dabei so vielschichtig und facettenreich, wie das Repertoire der Band selbst. Es variierte zwischen Rock, Garage, Blues, Soul, HipHop und Punk. Der deutsche Schlagzeuger Matthias Arbo Klein aka Colonel Taz aka F.W. SMOLLS und der dänische Gitarrist Boi Holm aka Tenboi Levinson brillierten an ihren Instrumenten und klangen stellenweise wie ein komplettes Rock´n Roll Orchester. Wenn sich die drei Stimmen der Musiker im Chorus vereinten, dann steigerte sich die Bühnenekstase zum Orkan. Und als sich der Sturm nach reichlich 90 Minuten Konzert und einigen Zugaben legte, mischte sich die internationale Hodja-Crew ins Publikum und traf dort gefühlt nur noch Hodja-Fans.

Veranstalter: Alter Gasometer e.V.

Kay & Funky von TON STEINE SCHERBEN & Gymmick

Freitag
05 Apr
2019

All die rotzige Schönheit der „Scherben“ hautnah und live im Gasometer Zwickau: Mit den Ur-Scherben Kai Sichtermann, Bassist seit TSS-Gründung 1970, und Funky K. Götzner, Schlagzeuger seit 1974, jetzt Cajón, ist das groovende Grundgerüst dieser legendären Band wieder zu erleben. Fehlt also nur noch eine Stimme. Und mit Gymmick, dem charismatischen Songpoeten aus Nürnberg, hätten Kai und Funky keinen besseren Frontmann finden können. Gymmicks Aura und Stimme kommt dem Vorbild Rio Reisers so nahe wie keiner zuvor und schafft dabei doch, eine faszinierende ganz eigene Persönlichkeit zu bleiben. Ein großartiger Auftritt des Trios, das die verschiedenen musikalischen und inhaltlichen Facetten der Songs von Reiser und den „Scherben“ exzellent rübergebracht hat. Von der Bühne kam es erdig und kraftvoll, mal mit sattem Groove dann wieder mit balladeskem Zauber, immer aber direkt und unverstellt. Ein Abend zum Rocken, Hören und Zuhören. Wer sich beispielsweise bei der Migrations-Debatte zu Wort melden möchte, dem sei der Song „Mein Name ist Mensch“ empfohlen: „Ich habe viele Väter. Ich habe viele Mütter und ich habe viele Schwestern und ich habe viele Brüder. Meine Väter sind schwarz und meine Mütter sind gelb und meine Brüder sind rot und meine Schwestern sind hell. Ich bin über zehntausend Jahre alt, und mein Name ist Mensch!“. Das Lied wurde bereits 1971 geschrieben und hat an Aktualität nichts verloren. Das Publikum zeigte sich in bester Mitsing-Stimmung und nach den Zugaben endete ein über zwei stündiges Konzert der „Scherben“ im Applaus.

Veranstalter: Alter Gasometer e.V.

Lord of the Lost

Freitag
22 Mrz
2019

Es kündigte sich bereits im Vorfeld an, denn die Veranstaltung war ausverkauft und es wurde händeringend nach Karten gesucht, die jemand übrig haben könnte. Und so war das Haus am Freitagabend auch zum Bersten gefüllt und die Spannung stieg. Die Ersten auf der Bühne waren die Schweitzer Gothrocker „Hell Boulevard“, die das Publikum schon gut auf Betriebstemperatur brachten. Mit Songs, wie „In Black We Trust“ und einer düsteren augenzwinkernden Version von Britney Spears‘ „Hit Me Baby One More Time“ sorgten sie bereits für die richtige Atmosphäre. Doch mit dem Auftritt von Lord of the Lost bekam das Ganze dann nochmal eine großartige Steigerung. Nach dem Auftakt mit ihrem neuen Song „Loreley“ schaute sich Sänger Chris Harms im Saal des Gasometers um und bemerkte, was dies doch für eine außergewöhnliche Location sei. Dies setzte er später fort und ordnetete den Alten Gasometer gar als eine der Top 10 Locations seiner 20-jährigen Musikerkarriere ein. Und nicht nur der Ort war besonders, denn das Publikum ließ sich nicht bitten, sondern klatschte, sang und jubelte frenetisch das ganze Konzert hindurch. Die Band präsentierte allerdings auch eine Show, die nichts vermissen ließ und gegen Ende standen drei der Musiker auf dem Bartresen und rockten von dort aus den Saal. Eine Besucherin beschrieb das Konzert im Anschluss auf Facebook mit „Das war kein Konzert, das war der geilste Abriss aller Zeiten.“ – und wenn das nichts ist, dann wissen wir auch nicht. Das sah der Nachwuchs nicht anders, denn einige Eltern hatten die nächste Generation schon mit dabei – natürlich mit Gehörschutz. Zwei Mädchen tanzten ausgelassen mit ihrer Mutter, ein Junge erzählte ganz stolz und mit strahlenden Augen, dass es sein erstes Konzert sei und ein anderer stand headbangend am Treppenaufgang und bekam von Frontmann Chris sogar von der Bühne aus die Hand gereicht. Einige im Publikum waren von weit her angereist, so kam eine Besucherin extra aus Rostock nach Zwickau. Und auch nach dem Konzert verschwanden die Bands nicht einfach, sondern widmeten sich ihren Fans ausgiebig, machten mit ihnen Fotos und gaben Autogramme.

The Lateriser & Double Vision

Samstag
03 Nov
2018

Die Jeansjacke sitzt, die Stratocaster ist gestimmt und los geht’s im Gasometerrund. Double Vision rocken, unverhörbar von Rory Gallagher geprägt, jede Bühne. Das Trio aus
Thüringen begeisterte mit einem unvergesslichen Live-Auftritt im Gasometer und ist eine Glanzleistung an musikalischem Talent. Jede Menge schweißtreibender
Groove, jede Menge Spaß: Der Begriff “Power-Trio” trifft hier voll ins Schwarze. Von Muddy Waters, über Chuck Berry, alten Blues-Stücken bis
zu Rory Gallagher und natürlich den eigenen Songs ist live alles vertreten. Ehrliche
und handgemachte Rockmusik. Pure Emotionen, gepaart mit Spielfreude, einer
kräftigen Portion Dampf und dem „Blues´n Roll“ lassen jede Show zum Erlebnis
für Augen und Ohren werden.

Im Anschluss
betraten The Lateriser die Bühne: Die drei Musiker schafften es – wie nur
wenige Bands ihrer Altersklasse – bluesigen Hardrock mit Virtuosität, Groove
und Feeling zu vereinen und so ein generationsübergreifendes Publikum
anzuziehen. Man nehme eine ordentliche Portion vom Hardrock der guten alten
Schule. Dazu mengt man veredelten Blues und lässt das Ganze unter ständigem
Rühren mehrmals aufkochen und gibt noch eine Menge Herzblut dazu und fertig ist
der kernige Sound. Ein klasse Bluesrockabend, der in jedem Falle mehr Zuhörer
vertragen hätte.

Veranstalter: Alter
Gasometer e.V.

Keimzeit

Freitag
02 Nov
2018

Die fast 500 Besucher des Keimzeit Konzertes waren nicht im
„Irrenhaus“, auch wenn der Konzerttitel einmal „Irrenhaus und zurück“
versprach. Wir waren ein Haus voller Töne und erlebten ein Konzert voller
schöner Momente und Klänge. Die Musiker waren voller Spiellust und das Publikum
sang bei jedem Lied mit. Dazwischen gab Norbert Leisegang die ein oder andere
Anekdote aus der mittlerweile langen Historie der Band wieder.

Der Sound im Saal war ausgezeichnet, gemacht von Menschen,
die den Mut hatten, leise Töne wirken zu lassen und dazu auch noch ein
stimmungsvolles Licht zauberten. Die Band nahm die Besucher von der ersten
Minute des Konzertes mit auf ihre Reise durch die verrückte Zeit, in der damals
die Lieder des Albums „Einmal Irrenhaus und zurück“ entstanden sind. Die Freude
war groß, als Norbert im Saal verkündete, dass im nächsten Frühjahr ein neues
KEIMZEIT-Album auf den Markt kommt und wir freuen uns sehr, dass Keimzeit auch
bei der Tour zum neuen Album in Zwickau Station machen wird.

Veranstalter: Alter
Gasometer e.V.

WIESNER

Dienstag
30 Okt
2018

Alles handgemacht und keine Kompromisse. Hier treffen deutsche Texte auf kernige
Rockmusik mit Vintagesound. Roh und kantig brettern Gitarrenriffs auf
treibenden Grooves, umrahmt von dreckigen Hammond- und Pianosounds. Wer eine
Schublade aufmachen will, ist irgendwo zwischen Bryan Adams, Bruce Springsteen
und Westernhagen auf der richtigen Fährte. Eine zweistündige schweißtreibende
Bühnenshow endete mit zwei Zugaben. Die Band nahm sich nach dem
Konzert zusätzlich noch ausgiebig Zeit für ihre Fans und stand für Fotos und
Autogramme bereit. Ein stimmiger Abend mit einer authentischen Band um ihren
Frontmann Mazze Wiesner.

Veranstalter: Mazze Wiesner

Eric Steckel und Band

Freitag
05 Okt
2018

Eric Steckel wird von vielen als der neue Top-Star des Blues Rock
gefeiert. Der aus Pennsylvania stammende Musiker, bringt eine Energie und
Leidenschaft auf die Bühne, die nie enttäuscht. Er ist derzeit einer der am
schnellsten wachsenden Gitarrenvirtuosen in der Blues- und Rockwelt. Erics
energisches Gitarrenspiel ist voll von authentischem Blues-Soul. Die Gitarre
jault und kreischt, zittert und tobt, geht auf minutenlange Alleingänge und
verbündet sich schmeichelnd mit den Mitmusikern. Seine niederländische Band
zeigte sich bei bester Spiellaune und auch als Sänger war der Künstler in
toller Form. Bei den vielen Improvisationen und der Länge der Tracks wusste man
irgendwann gar nicht mehr, in welcher Song-Abteilung man sich befand. Jedes
Eric Steckel-Solo war beeindruckend, exzellent, individuell und ausdrucksstark.
Das Publikum war vollkommen von den Socken.

Veranstalter: Alter
Gasometer e.V.