Übergriff auf einen Jugendlichen im Zuschauerbereich des Parlamentsraum des Zwickauer Rathauses

22.09.2016, 21:00 Uhr


Wir sind Fassungslos! Wir sind empört über den gewaltsamen Übergriff auf einen unserer ehrenamtlich aktiven Jugendlichen aus einem unserer Projektteams, welcher sich am heutigen Nachmittag in der Zwickauer Stadtratssitzung im Zuschauerraum des Parlamentsraumes abspielte. Wir verurteilen diesen Akt der Gewalt aufs schärfste und zeigen uns solidarisch mit ihm und dem Projektteam.

Mit Sorge beobachten wir, wie immer wieder dieselbe Gruppe überall dort stört, wo Bürgerbeteiligung stattfindet – in Stadtratssitzungen, zu Stadtspaziergängen, in Bürgerrunden, zu Einwohnerversammlungen.

Der Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor diesen einschüchternden Methoden muss konsequent gewährleistet werden.

Aus gegebenen Anlass teilen wir an dieser Stelle die entsprechende Pressemitteilung des Bündnis für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region.

 

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Mit Erschrecken erreichte uns heute am späten Nachmittag die Nachricht von einem Übergriff auf einen Jugendlichen im Zuschauerbereich des Parlamentsraum des Zwickauer Rathauses.

 

„Wiedermal eine neue Masche, die zusehends entlarvt, was hinter den Aufklärungsversuchen von Torsten Graßlaub und Freunden steckt. Konflikte, Paranoia und Ängste schüren, statt diese abzubauen. Hut ab, das ist jemand auf dem besten Wege, seine wahres Gesicht zu zeigen.“

 

Mit diesen Worten bewerteten wir zuletzt die Störungen während das Stadtspaziergang in Planitz und Cainsdorf. Konflikte und Ängste schüren und sein wahres Gesicht zeigen! Das haben Störer heute erneut eindrücklich getan!

 

Dieses Mal mit der Anwendung von unmittelbarer körperlicher Gewalt in einem geschützten Parlamentsraum. Während der Stadtratssitzung in Zwickau wurde ein interessierter Jugendlicher aus einem Projektteam der Zwickauer Partnerschaft für Demokratie bzw. des Vereins Alter Gasometer Opfer der einschüchternden Methoden. Ein erwachsener Mann schlägt einen Jugendlichen!

 

Dabei sollte es doch nach eigenem Verständnis der Störer auch in ihrem Interesse sein, dass sich Jugendliche für die kommunale Politik interessieren, diese kritisch hinterfragen und sich selbst einbringen, um Dinge besser oder zumindest anders zu machen. Oder passt das nicht ins Konzept der Störer? Ist ihnen das zu demokratisch? Grenzen werden von Mal zu Mal immer weiter überschritten. Ausgehend von einer Gruppe, die regelmäßig überall dort stört, wo Bürgerbeteiligung stattfindet.

 

Wir reden davon, dass wir Jugendliche aktiv in den Prozess kommunaler Politik einbringen, dass Jugendliche sich für städtische Politik interessieren, legitimiert sogar durch einen Stadtratsbeschluss für ein Jugendgremium. Was erleben sie? Einen tätlichen Angriff, Gewalt. Wo bleibt der Ruf der Empörung? Als bedenklich erachten wir es zudem, dass die AfD-Fraktion demonstrativ das Plenum verlässt, als der Täter abgeführt wird


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