Satzung, Leitbild, Konzeption, Organigramm, Geschäftsbericht

Erfahren Sie mehr über uns in

Informationen zum Aufbau des Soziokulturellen Zentrums Alter Gasometer finden Sie in unserem Organigramm.

Rechtsform

Der Verein Alter Gasometer e.V. wurde am  15.07.1997 unter Nummer VR 71258 im Vereinsregister des Amtsgerichts Chemnitz eingetragen und gilt laut Verschmelzungsvertrag vom 19.02.2002 als Rechtsnachfolger des Gründungsvereins BUNTES ZENTRUM (von 1992) bzw. FRIEDENSZENTRUM (1989). Der e.V. handelt im Sinne des Vereinsrechtes nach BGB.

 

 

Der Vorstand 

Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und verwaltet sein Vermögen. 

Dem Vorstand wurde zuletzt im September 2016 für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Ihm gehören aktuell an:

Vereinsvorsitzender, Herr Sebastian Dietzsch / Stellvertreter, Herr Dr. Martin Böttger / Schatzmeisterin, Frau Kathrin Köhler / Beisitzer, Herr Friedrich Hähner - Springmühl.

 

Der Geschäftsführer 

Der zeichnungsberechtigte Geschäftsführer ist beratendes Mitglied im Vorstand und besonderer Vertreter des Vereins i.S.d. §30 BGB.

 

 

Anspruch des Vereins

Die Beschreibung als Soziokulturelles Zentrum will verdeutlichen, dass es um einen Ansatz geht, der Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlicher Lebens- und Glaubensauffassungen einen Freiraum bietet. Unterschiede sollen nicht als trennend, sondern als anregend und bereichernd erkannt werden. Kulturelle, soziale, bildende,  u.a. Inhalte belegen eine ganzheitliche Orientierung.
Entgegen dem zunehmenden Konsumverhalten wollen soziokulturelle Zentren ein hohes Maß an Mitbestimmung und Mitgestaltung ermöglichen. Die Angebote entstehen aus den Bedürfnissen der Nutzenden, sie verarbeiten gesellschaftlichen Alltag, bieten Rahmen für Erprobung und Experiment und wirken zurück auf das Gemeinwesen.
Diese inhaltliche Orientierung bedeutet auch, dass das Erreichte nicht die Endform darstellt, sondern einem stetigen Wandel unterliegt.

Mehr Informationen zum Thema SOZIOKULTUR erhalten Sie HIER.

 

Vom Friedenszentrum zur Soziokultur

Der Verein "Alter Gasometer – Soziokulturelles Zentrum e.V." ist das Ergebnis einer Entwicklungsgeschichte, die im Herbst 1989 begann. 1990 Jahren gründeten Aktivisten und Aktivistinnen in der Inneren Plauenschen Straße 16 in Zwickau ein Friedenszentrum. Neben diesem Zentrum bereicherten Weltladen, Müttergruppe, Initiativen mit kulturellen und ökologischen Angeboten sowie Migrations- und Kinderarbeit das Zentrum. Die Vielfalt der agierenden Gruppen erfuhr 1992 mit der Gründung des Vereins "Bildungs- und Begegnungsstätte Buntes Zentrum e.V." eine Bündelung ihrer Interessen und Ressourcen.
Im gleichen Jahr erfolgte eine Rückübertragung der Immobilie an den Alteigentümer. Für 7 Jahre wurde nun die Walther-Rathenau-Str. 12 das neue Zuhause des Vereins. Kinder, Jugend und Kultur erhielten räumlich und inhaltlich ein größeres Gewicht. Ein Bandproberaum und die Angebote der Mobilen Behindertenhilfe erweiterten das Spektrum der Einrichtung. Es war eine Übergangslösung, denn auch diesem Objekt stand eine Übertragung an den Eigentümer bevor.
1994 begannen die Stadt Zwickau sowie verschiedene städtische Vereine Konzepte für den Erhalt des Baudenkmals Alter Gasometer, verbunden mit einer künftigen Nutzung als Soziokulturelles Zentrum, zu entwickeln. Am 29. Oktober 1998 beschloss der Zwickauer Stadtrat den Ausbau des Objektes. Nach 15 Monaten Bauzeit konnte das Gebäude am 23. August 2000 an den Betreiber "Alter Gasometer – Soziokulturelles Zentrum e.V." übergeben werden. Auf dem Wege der Verschmelzung bildet der Verein die Rechtsnachfolge für alle Aktivitäten, die zuvor unter dem Begriff "Buntes Zentrum" bekannt waren.

 

Mehr Informationen zur Geschichte des Vereins sowie des Gebäudes Alter Gasometer erhalten Sie HIER.

 

 

Beschreibung

Als eine Soziokulturelle Einrichtung vereinigt der Verein Alter Gasometer nach wie vor selbstorganisierte unterschiedliche Arbeitsbereiche im Blickwinkel der Kulturarbeit, vor allem aus den Politikfeldern Kunst/Kultur [KULTURARBEIT], Jugend/Soziales [JUGENDARBEIT], kulturelle und politische Bildung/Information [JUGENDARBEIT & KULTURARBEIT], Toleranz/Demokratie [DEMOKRATIEARBEIT] unter seinem Dach.

Der Verein verfügt über eine Satzung und Trägerkonzeption im soziokulturellen Selbstverständnis sowie ein Leitbild, das die strategische Verbindung dieser Arbeitsbereiche unter Verwendung des Programmbegriffs Soziokultur zum Ausdruck bringt.

Der Verein arbeitet partizipations- als auch rezeptionsorientiert.

Als Kultureinrichtung befassen wir uns mit mehreren künstlerischen Sparten [Kino, Theater, Musik, Lesung, etc.], die u.e.a. in Beziehung gesetzt, vernetzt und gefördert werden. Dabei sprechen wir sowohl das professionelle als auch das Laienschaffen an. Der e.V. arbeitet dicht an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger (niedrigschwellig), verfolgt also einen engen Gemeinwesenbezug, und ist als gemeinnützige Organisation nicht kommerziell ausgerichtet. Möglichst keine potentielle NutzerIn wird aufgrund mangelnder Finanzkraft von Angeboten ausgeschlossen [kulturelle Teilhabe].

Der Verein Alter Gasometer verfügt über wiederkehrende Aktionsbereiche, aber auch projektförmig angelegte, experimentelle Methoden, um zeitlich und thematisch befristete Vorhaben von großer Aktualität umzusetzen. Der e.V. begreift sich mit seinen Angeboten immer auch als Forum politischer Bildung und demokratischer Aktivierung, ohne parteipolitisch gebunden zu sein.

Zur Umsetzung soziokultureller Arbeit nutzt der Verein feste Räume, die einen sinnfälligen, in die Öffentlichkeit wirkenden Kristallisationsort verkörpern und auch die Möglichkeit offener Treffs und informeller Kommunikation bieten. Darüber hinaus finden soziokulturelle Projekte im öffentlichen Raum (Wege und Plätze) als auch auf weiteren genutzten Projektflächen (Historisches Dorf) statt. Wir sind offen für die Nutzung unserer Räume durch Initiativen, andere Vereine und sonstige Dritte, soweit sie den Charakter der Einrichtung nicht gefährden.