Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Sonntag
27 Jan
2019

Anlässlich des internationalen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus fand auch in Zwickau eine Gedenkveranstaltung statt. Rund 70 Personen nahmen an dem geführten Rundgang durch die Stadt Zwickau teil.

Zu Beginn versammelte man sich auf dem Platz der Völkerfreundschaft. Begonnen wurde das Gedenken mit einigen ergreifenden Worten der Baubürgermeisterin Kathrin Köhler. Die wies darauf hin, dass gerade in der heutigen Zeit, in der es immer weniger Zeitzeugen gibt, ein aktives Gedenken auch für die jüngere Generation von großer Wichtigkeit ist, um nicht zu vergessen. Im Anschluss erläuterte der Historiker Christian Landrock die Route des Erinnerungsspazierganges und ging auf die Rolle Zwickaus zu Zeiten des Nationalsozialismus ein. Dabei wurde klar, dass Zwickau einer der ersten Orte außerhalb des Freistaates Bayerns ist, in dem die NSDAP Fuß fassen konnte. Der zweite Gedenkort, der besucht wurde, war der Georgenplatz. An dieser Stelle befand sich ab 1935 das Polizeipräsidium, von dem aus die unrechtmäßige Verfolgung der Zwickauer Juden und der Gegner des NS-Regimes organisiert wurde. An dem dafür aufgestellten Gedenkstein wurden den Opfern, durch Niederlegung einer Rose und dem Entzünden einer Kerze, gedacht. Im Anschluss fand man sich am Schloss Osterstein zusammen, welches als „Wildes Konzentrationslager“ bezeichnet wurde. Als Außenstelle des KZ Flossenbürg wurden hier ebenfalls Menschen unrechtmäßig eingesperrt und ermordet. Zum Abschluss gedachte man am Standort des ehemaligen jüdischen Gebetshauses, in der Katharinenstraße, der jüdischen Opfer des Nationalsozialisums.

Veranstalter: Alter Gasometer e.V.

Wahlforum zur Zwickauer Jugendbeiratswahl

Freitag
18 Jan
2019

Bevor die erste Wahl zum Jugendbeirat der Stadt Zwickau am 29.01.2019 ansteht, fand ein Wahlforum im Alten Gasometer statt. Hierbei wurde allen Kandidaten die Möglichkeit geboten sich ihren Wählern vorzustellen. 11 der 16 Jugendlichen nutzten diese Chance. Organisiert hat das Wahlforum das Jugendbuffet mit Unterstützung des Alten Gasometers. Viele Ideen wurden im Vorfeld gewälzt, Meinungen und Sichtweisen von verschiedenen Akteuren ausgetauscht, bis man sich auf eine allgemeine Vorstellungsrunde der Kandidaten einigte. Da diese Art von „Frontalunterricht“ aber nicht alle Fragen beseitigen kann, sollten die Jugendlichen anschließend miteinander ins Gespräch kommen. Dafür gab es Thementische zu den Bereichen „Freizeit“, „ÖPNV“, „Lebensraum“ und „Zusammenleben“. An Gesprächsbedarf fehlte es nicht und man konnte erkennen, dass hier noch einiger Spielraum für Verbesserung in Zwickau gesehen wird. Positiv und auch etwas überraschend ist ebenfalls, dass über 100 junge Menschen an einem Freitagabend den Weg zu der Veranstaltung fanden, um über Politik zu sprechen. Von Politikverdrossenheit keine Spur! Für das nächste Mal kann man durchaus über einen größeren Raum und Rahmen nachdenken.

Die Veranstaltung hat im Großen und Ganzen ein positives Feedback erhalten. Geht es noch besser?! Ja klar! Bekanntlich ist aller Anfang schwer. Technische Schwierigkeiten, Verbesserungen in der Kommunikation, räumliche Zwänge, all dies sind Erfahrungen, die wir nun gemacht haben und in Zukunft verbessern werden.

Leider gibt es neben organisatorischen Aufgaben gesamtgesellschaftliche Entwicklungen, die wir nicht unterstützen, mit denen wir aber umgehen müssen. So waren neben einem Kandidaten auch diverse Gäste aus dem rechtsradikalen Spektrum vor Ort und störten zum Teil die Veranstaltung mit beleidigenden Bemerkungen. In Absprache mit der Stadt Zwickau war ihnen der Zugang zur Veranstaltung gewährt worden, um die Meinungsfreiheit nicht einzuschränken. Ein kontroverses Publikum bedeutete natürlich eine zusätzliche Herausforderung für die ehrenamtlichen Moderatoren vom Jugendbuffet, welche sie aber sehr gut gemeistert haben. Auch waren zu jeder Zeit Mitarbeiter des Alten Gasometer, der Stadt Zwickau und eines Sicherheitsdienstes anwesend, um im Notfall eingreifen zu können.

Jugendliche für schwierige Themen zu sensibilisieren, sehen wir als unsere Aufgabe und wir unterstützen sie im Umgang damit. Jedoch sind ebenso alle Erwachsenen gefragt, die Probleme nicht auszublenden, sondern hin zu sehen und dagegen einzustehen. Nur so kann Demokratie funktionieren und ihre Werte erhalten werden.

Mehr Infos zur Wahl gibt es hier: www.zwickau.de/jugendbeirat

Veranstalter: Alter Gasometer e.V. und Stadt Zwickau

Länderabend: Frankreich

Mittwoch
16 Jan
2019

Ein weiterer Länderabend fand in der Barterre des Alten Gasometer statt, diesmal wurde unser Nachbarland Frankreich vorgestellt. Französische Studierende der Westsächsischen Hochschule Zwickau stellten die Bräuche, die Geschichte und die Politik des Landes vor. Ebenso wurde die langjährige akademische Zusammenarbeit zwischen der Westsächsischen Hochschule und den Partnerhochschulen vermittelt. Etwa 70 Gäste folgten gespannt der Präsentation der Studenten und genossen die leckeren, von den jungen Leuten selbst zubereiteten, landestypischen Gerichte. Es gab nur positives Feedback und viele lobende Worte. Ganz besonderer Dank gilt natürlich den französischen Studenten!

Veranstalter: Alter Gasometer e.V. und Westsächsische Hochschule Zwickau

Projekttage mit VW

Montag
10 Dez
2018

Am 10. und 11.12.2018  veranstaltete der Alte Gasometer e.V. / „Bündnis für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region“  im „Volkswagen Bildungsinstitut Zwickau“ zwei Projekttage mit den Auszubildenden der Volkswagen Sachsen GmbH. Dabei wurden zwei Themenkomplexe näher beleuchtet. Zum einen das Thema „Flucht und Asyl“ und zum anderen die „Nutzung moderner Medien“. Bei dem Komplex „Nutzung von modernen Medien“ gestalteten wurde mit den Teilnehmern ein interaktiver Workshop, bei dem auf aktuelle Fragestellungen eingegangen wurde. Dabei setzten sich die Teilnehmer mit ihrer eigenen Mediennutzung auseinander und erarbeiteten, anhand aktueller Ereignisse, wie man die Seriosität von Nachrichten erkennt.

Veranstalter: Alter Gasometer e.V.

VW Projekttag VW Projekttag VW Projekttag VW Projekttag VW Projekttag VW Projekttag

Kneipenquiz Weihnachtsspecial 

Donnerstag
06 Dez
2018

Zum letzten Kneipenquiz des Jahres herrschte volles Haus im Alten Gasometer. 18 Teams quizzten sich durch das Jahr 2018 und beantworteten dabei die Fragen, die sich unter anderem mit dem Jahresrückblick befassten und den Teams alles zum Thema Weihnachten abverlangten. Neuerungen zum Jahresabschluss gab es natürlich ebenfalls. Diesmal mussten in der Kategorie Musik die Fremdsprachenkenntnisse aus der Kiste gekramt werden. Ein Teammitglied bekam den Song auf die Kopfhörer und musste diesen dann vom Englischen ins Deutsche  oder umgekehrt übersetzen. Das Ganze am Besten so, dass ihn die Teammitglieder erraten konnten. Eine nicht zu unterschätzende Herausforderung. Mal sehen, was uns für nächstes Jahr noch so einfällt. Bis 2019, dann unter anderem wieder in der rollenden Quizzbahn der SVZ. Das genaue Datum wird noch bekannt gegeben.

Veranstalter: Alter Gasometer e.V.

Demokratiekonferenz zur Gedenkkultur in Zwickau

Donnerstag
22 Nov
2018

Die jährliche Demokratiekonferenz befasste sich mit dem Gedenken
rund um das Thema NSU. Mehrere Fragen standen im Raum: Soll es ein Gedenken
geben? Wenn ja, wie könnte dieses aussehen? Zu Beginn der Veranstaltung wurde
ein Film einer, zwar nicht repräsentativen aber sehr interessanten, Bürgerumfrage
gezeigt. Der Beitrag wurde vom Zwickauer Jugendbuffet produziert.

Im Anschluss
bat Moderator Ricardo Glaser nacheinander die Podiumsgäste auf die Bühne. Zum Thema
diskutierten Kathrin Köhler (Baubürgermeisterin der Stadt Zwickau), Hannah Zimmermann
(ASA-FF e.V., Projekt Off. Prozess), Prof Dr. Uwe Hirschfeld (Vorsitzender der
sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft zur Auseinandersetzung mit dem
Nationalsozialismus), Jörg Banitz (NSU-Geschichtswerkstatt, Sachverständiger im
NSU Untersuchungsausschuss) sowie Jens Eumann (Freie Presse Journalist und NSU-Prozessbeobachter).

Unstrittig war von Anfang an, ob es ein Gedenken geben
sollte. Sowohl auf dem Podium als auch im Publikum und bei den befragten Bürgern
im Filmbeitrag herrschte hier Einigkeit, dass es ein Gedenken geben soll.
Diskussionswürdiger war die Frage, wie dies aussehen könnte. Hierbei standen
drei Vorschläge im Raum. Zum einen ein zentraler Gedenkort, welcher den Opfern
gerecht wird, zum anderen ein Informationszentrum, in welchem das Thema aufbereitet
und aufgearbeitet wird. Zusätzlich brachte Jörg Banitz noch die Idee ins Spiel,
dass es auch ein mobiles Informationszentrum geben könnte, in Form eines Wohnmobils.
Er betone außerdem, dass durch die Arbeit in der Geschichtswerkstatt erstmal klar
geworden sei, wie stark des NSU in Zwickau vernetzt war. Kathrin Köhler wies außerdem
auf juristische Aspekte des Falls und vor allem das schwierige Zusammenspiel
von Medien, Politik und Gesellschaft hin. Sie verriet, dass die Stadt Zwickau
schon einige Ideen zum Gedenken hat. So soll es einen Gedenkort für die Opfer der
Gewaltverbrechen geben. Wo dieser sein soll und wie dieser aussehen soll ist
noch nicht klar und die Stadt hofft hier auf eine offene Diskussion mit der Zivilgesellschaft,
damit es nichts von oben diktiertes wird. Jens Eumann, der zu der Zeit der
Verbrechen als Journalist in der Region tätig war, wies darauf hin, dass der
Weg, den viele Politiker gehen, zu sagen, dass es kein rechtes Problem gibt,
falsch ist. Hannah Zimmerman betonte, dass man die Ideologie des Rassismus als
Ganzes und auch in seiner institutionellen Form nicht vergessen darf, denn
diese habe letztlich den NSU zu den Morden getrieben. Zudem forderte sie eine
Archivstelle, in der die umfangreichen Informationen zum NSU gesammelt werden.
Außerdem regte sie an, eine App zu entwickeln, um Jugendliche besser anzusprechen.
Professor Hirschfeld erinnerte daran, dass nicht nur Jugendliche erreicht
werden sollten, sondern besonders auch Ältere, denn sie haben letztlich eine
Gesellschaft mit erschaffen, in der diese Vorgänge möglich wurden. Er erläuterte
außerdem, dass man jetzt nicht die Entscheidung Gedenken oder Information treffen,
sondern beides umsetzen sollte.

Das Publikum hatte nach der Podiumsdiskussion die Chance
Fragen zu stellen, was ausgiebig genutzt wurde. Das Thema wurde dabei teils
stark erweitert und die Forderung nach einer verstetigten Jugendarbeit und sowie
die Problematik rechtsradikaler Einstellungen in der Gesellschaft kamen auf den
Tisch. Letzteres heißt, es dürfe nicht vergessen werden, dass es einen
Prozentsatz in der Bevölkerung gibt, welcher die Taten des NSU gar nicht so
schlimm findet. Hier müsse etwas getan werden.

Das Schlusswort hatte Professor Hirschfeld, er appellierte
an alle Engagierten: „Nicht nachlassen!“

 

Eine Veranstaltung im Rahmen
der Novembertage.

Veranstalter: Alter
Gasometer e.V.

„Was bewegt den Bürger heute?“ mit Stanislaw Tillich

Dienstag
20 Nov
2018

Am 20. November war der ehemalige sächsische
Ministerpräsident, Stanislaw Tillich, in Zwickau. Dabei suchte er das Gespräch
mit den Bürgern der Stadt. Am Vormittag tauschte er sich mit Schülern des
Peter-Breuer-Gymnasiums aus, bevor er am Nachmittag in der Hochschulbibliothek
der Westsächsischen Hochschule Zwickau mit Studenten ins Gespräch kam. Zur
Abendveranstaltung im Alten Gasometer e.V., dem Bürgerdialog, wurde sich mit
den Einwohnern Zwickaus und dem Podium, bestehend aus verschiedenen Akteuren
der Zivilgesellschaft, zu aktuellen Fragen und Problemen der Menschen
ausgetauscht. Mit dabei waren Harald Pepel (Superintendent Zwickau), Elfried
Börner (Stadtmission Zwickau e.V., Streetworker u.a. im Bereich Muldeparadies
und Neumarkt), Matthias Eulitz (Gewerkschaftssekretär, DGB Südwestsachsen), Torsten
Spranger (Geschäftsführer IHK Chemnitz, Regionalkammer Zwickau), Manuel Herold
(studentischer Vertreter der WHZ) sowie die Moderatin des Abends Ariane
Spiekermann (Stadtmanagerin Zwickau). “Was bewegt den Bürger heute?” war
der Titel und dementsprechend breit was das Themenfeld. Um es etwas
einzugrenzen waren im Vorfeld einige Themen angesetzt worden:
“Wirtschaftskraft in der Region”, “Soziale Gerechtigkeit”,
“Was kann Kirche leisten?” und “Sicherheit im öffentlichen
Raum”. Nach reichlich zwei Stunden ging die Veranstaltung erfolgreich zu
Ende.

Veranstalter: Alter
Gasometer e.V., Hochschulbibliothek Zwickau, Arbeitskreis „Bibelausstellung“

Bildungsfahrt: Gedenkstätte des Geschlossenen Jugendwerkhofs Torgau

Mittwoch
14 Nov
2018

Am Mittwoch, dem 14.11.2018, veranstalteten wir einen Projekttag zur schulischen Bildung mit Schülern der 10. Klassen der Fucikschule Zwickau. Wir fuhren in die Gedenkstätte des Geschlossenen Jugendwerkhofs Torgau.

In diesem Haus befand sich
der einzige Geschlossene Jugendwerkhof der DDR, eine Disziplinierungsanstalt
der Jugendhilfe, die direkt dem Ministerium für Volksbildung und damit Margot
Honecker unterstand. Während seines Bestehens vom 1. Mai 1964 bis zum 11.
November 1989 wurden über 4.000 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren
zur „Anbahnung eines Umerziehungsprozesses“ eingewiesen, die in anderen
staatlichen Erziehungseinrichtungen negativ aufgefallen waren. Doch hatten sie
weder Straftaten begangen noch gab es eine richterliche Anordnung für die
Einweisung. Eiserne Disziplin und paramilitärischer Drill sollten eine
Veränderung ihres Verhaltens bewirken, vor allem die Bereitschaft, sich den
„sozialistischen Lebensnormen“ unterzuordnen. (Auszug aus der Homepage)
www.jugendwerkhof-torgau.de

Die dortige Bildungsreferentin
führte mit einem Vortrag in die Geschichte des Geschlossenen Jugendwerkshofs
ein und wir sahen die Dokumentation „Schlimmer als Knast“. Eine anschließende
Begleitung durch die Dauerausstellung wurde mit einer Besichtigung des einzigen
erhalten gebliebenen authentischen Ortes, den Dunkelzellen im Keller des
inzwischen als Wohnhaus umgebauten Gebäudekomplexes, beendet. Im Anschluss
erarbeitete die Bildungsreferentin mit den Schülern Fragen für das folgende
Zeitzeugengespräch, zu dem ein ehemaliger Insasse des Jugendwerkhofs zur
Verfügung stand. Die Ausführungen in Worte zu fassen, ist kaum möglich. Wir
sind dankbar für den Mut zur Aufarbeitung durch Betroffene und ziehen den Hut
davor. Ein Thema welches in Zukunft noch stärker behandelt werden sollte, da
viel zu wenig über das perfide Umerziehungssystem der DDR für Kinder und
Jugendliche bekannt ist.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Novembertage.

www.zwickauer-demokratie-buendnis.de

Veranstalter: Alter Gasometer e.V. und Gedenkstätte Geschlossener
Jugendwerkhof Torgau

Laden-SPÄTI mit Film „Der blinde Fleck“

Freitag
09 Nov
2018

Es war wieder Späti angesagt, diesmal jedoch vor einem
geschichtlichen Hintergrund. Im Rahmen der Novembertage hatten wir es uns zur
Aufgabe gemacht der Opfer des Bombenattentats auf das Oktoberfest 1980 zu
gedenken. Dazu hatten wir verschiedene Zeitungsartikel ausgedruckt und
ausgelegt. 20 Uhr lief der Film “Der blinde Fleck” passend zum Thema
in einem gut gefüllten Raum. Wie erhofft waren ziemlich viele Leute da, die
allesamt gespannt den Film schauten. Doch danach war der Späti noch keineswegs zu
Ende. Viele blieben da und es folgten anregende Gespräche. Alles in allem waren
sich alle einig, dass es ein wirklich schöner und runder Abend war. Eine
angenehme Kulisse um etwas derartig historisch wichtiges Ereignis nochmal in
die Gedächtnisse der Menschen zu rufen.

Veranstalter: Alter
Gasometer e.V. | Jugendbuffet

„Schlimmer als Knast“ – Jugendwerkhöfe in der DDR

Montag
05 Nov
2018

Gemeinsam mit der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof
Torgau und dem Sächsischen Textilmuseum Crimmitschau fanden im Rahmen der
Novembertage zwei Zeitzeugengespräche mit einem Insassen des geschlossenen
Jugendwerkhofs Torgau statt. Am Vormittag arbeiteten wir mit 40 Schülerinnen
und Schülern aus Crimmitschau und am Abend waren 25 Besucher zu Gast. Die
Ausführungen in Worte zu fassen, ist kaum möglich. Wir sind dankbar für den Mut
zur Aufarbeitung durch Betroffene und ziehen den Hut davor. Ein Thema, welches
in Zukunft noch stärker behandelt werden sollte, da viel zu wenig über das
perfide Umerziehungssystem der DDR für Kinder und Jugendliche bekannt ist.

Diese kleine Doku vermittelt ein Bild:
https://www.youtube.com/watch?v=6RQUGMNxewA

Eine Veranstaltung im Rahmen der Novembertage 2018.

Veranstalter: Gedenkstätte
Geschlossener Jugendwerkhof Torgau, Sächsisches Industriemuseum Tuchfabrik
Gebrüder Pfau – Crimmitschau und Alter Gasometer e.V.

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