#hinterdenzahlenstehenmenschen – Gedenken für die Coronatoten des Landkreises Zwickau

Montag
17 Jan
2022

Am Montagabend fand am Eingang der Inneren Schneeberger Straße, nebst dem Dom, eine Kundgebung unter dem Motto #hinterdenzahlenstehenmenschen statt. Die gut 100-150 Teilnehmer*innen gedachten unter Einhaltung der Abstandsregeln und Maskenpflicht den Toten, die an den Folgen der Corona-Pandemie verstorben sind. Mit dabei waren neben Akteur*innen aus Zivilgesellschaft und Kommunalpolitik, auch eine Harfenistin, die der Veranstaltung einen würdigen Rahmen verlieh. Abgerundet wurde das Zusammentreffen durch verschiedenste Wortbeiträge und besinnliche Musik. Wir bedanken uns bei den Organisatoren und hoffen, dass auch in Zukunft so ein Gegenpol zu den sog. „Spaziergängen“ gesetzt werden kann.

Bilder: Simone Hock

Plakate für Z! Wir haben FRIEDEN. Wir haben FREIHEIT. Wir haben keine DIKTATUR.

Montag
20 Dez
2021

Bereits im ersten Lockdown starteten wir unser Kampagne #WIR.GEMEINSAM. – für Nachbarschaftshilfe, für Information und Dialog, für Hilfe – digital und vor Ort. Heute, knapp 2 Jahre später stehen wir kaum besser da. Die Kultur liegt brach, manche Schulen und Kitas sind offen, andere zu. Homeoffice wird immer mehr zur Belastung, die Innenstädte sind verwaist, Einzelhandel und Gastro leiden und viele sind erschöpft oder resigniert. Und dabei sterben jeden Tag weitere Menschen. Der eindringliche Appell der Mediziner*innen und Wissenschaftler*innen scheint die Dramatik gar nicht mehr ausdrücken zu können, die unser Gesundheitssystem erdrückt und damit die medizinische Versorgung der Bevölkerung gefährdet. Sachsen ist weltweit als Hotspot berüchtigt, wir fliegen Patient*innen in andere Bundesländer aus, Politiker*innen werden bedroht und die Impfquote in Sachsen ist nach wie vor die niedrigste in ganz Deutschland. Wie konnte es soweit kommen und was können wir tun?

Wir möchten ALLEN MUT MACHEN,

den Kontakt zu Menschen nicht abzubrechen, die sich vom wissenschaftlichen Konsens entfernt haben. Wir alle kennen solche Zerwürfnisse mit der eigentlich coolen Nachbarin, dem langjährigen Freund, dem eigenen Publikum, einer netten Kollegin oder sogar den Eltern oder Geschwistern. Nein es ist nicht aussichtslos und nicht alle sind Gegner*innen oder Verschwörer*innen. Die wichtigste Währung in einer Demokratie ist das Vertrauen. Wo dieses fehlt dürfen wir uns nicht leichtfertig darüber hinwegsetzen oder Unwissen belächeln. Wir müssen Vertrauen neu schaffen.

Wir möchten deshalb auch ALLE MAHNEN,

die sich heute moralisierend und ablehnend über Sachsen oder den Osten äußern. Die Regel ist sehr einfach, wenn so viele Menschen scheinbare Irrwege gehen, ist das Problem nicht mehr individualisierbar, sondern Ausdruck eines strukturellen Defizits. Der Osten bleibt eine erschöpfte Gesellschaft mit Brüchen und noch immer offenen Wunden. Es fehlen die Resilienzen (Anpassungsfähigkeiten) und eine starke Zivilgesellschaft. Dominierend ist noch immer eine Mentalität, die zwischen den Erfahrungen eines desolaten Staatssozialismus der 80er-Jahre und eines eiskalten Neoliberalismus in den 90er-Jahren gefangen scheint. Wie soll daraus Vertrauen erwachsen?

Wir möchten aber auch KLAR AUSSPRECHEN,

dass wir uns nicht länger treiben lassen von Verschwörungstheoretiker*innen und Extremist*innen und allen, die unsere Demokratie und ihre Verantwortungsträger*innen ablehnen, Hass und Hetze verbreiten und sogar offen unsere Politikerinnen und Politiker bedrohen. Wir müssen mit aller Schärfe und Härte dagegen vorgehen und auf klare Worte Taten folgen lassen. Das fördert das Vertrauen in den Rechtsstaat.

Gemeinsam müssen wir VERTRAUEN SCHAFFEN,

denn es geht um mehr als eine Impfung und die Bezwingung der Pandemie. Es geht um unsere Demokratie. Die Kultur kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten, Diskurse anregen, Themen vermitteln und Vergemeinschaftungsräume gestalten.

Deshalb bleibt zuversichtlich und ohne Groll. Vielleicht gelingt es gerade zur Weihnachtszeit das eine oder andere Herz zu öffnen und für Argumente zugänglich zu machen. Am Ende gilt, jeder Mensch will gesehen werden. Lasst uns uns nicht blind füreinander werden.

Deshalb unterstützen wir die Aktion:

Plakate für Z! – #ZwickauGehtAuchAnders

Mit einer wachsenden Plakat-Aktion wollen wir der (eigenen) Sprachlosigkeit etwas entgegensetzen. Lasst uns gemeinsam sichtbar machen, dass Zwickau auch anders geht!
Also einfach Plakatvorlagen ausdrucken + aufhängen wo auch immer ihr eine Möglichkeit dafür seht. Teilt diesen Aufruf, unterstützt diese Aktion oder denkt euch was eigenes aus – aber seid nicht länger still. Bitte! Danke.

Link zu den Plakaten: https://tinyurl.com/zgaa2021

Zum Instagram-Profil von Zwickau geht auch anders geht es hier.

Offener Brief: Ein Zeichen für Toleranz von Zuhause aus setzen

Montag
13 Dez
2021

Seit einigen Wochen untersagt die Corona-Schutzverordnung Ansammlungen mit mehr als 10 Personen. Bei den sogenannten „Spaziergängen“, die regelmäßig montags stattfinden, wird in vielen Städten Sachsens gegen dieses Verbot verstoßen. Unter dem Deckmantel gegen die Coronamaßnahmen zu demonstrieren, versammeln sich Menschen mit extremistischen Weltanschauungen. Neben Anhänger*innen von Verschwörungstheorien, Reichsbürgern*innen und Rechtsorganisierten ist der Anteil derer, die eine differenzierte Meinung gegen die bestehenden Regelungen haben gering, bzw. distanziert sich dieser Teil nicht von den intoleranten und antidemokratischen Akteuren der Versammlungen.

Aus diesem Grund möchte das Bündnis für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region denjenigen Menschen, die trotz der Einschränkungen auf den demokratischen Prozess vertrauen, die Möglichkeit geben, für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft einzustehen. Ohne dafür gegen Coronaschutzmaßnahmen verstoßen zu müssen, indem sie auf die Straße gehen.

Deshalb hat sich das Bündnis für Demokratie und Toleranz mit dem Bündnis Freiberg für alle solidarisiert und den Offenen Brief aus Freiberg, dem wir zustimmen, in großen Teilen übernommen.

OFFENER BRIEF

Liebe Zwickauerinnen und Zwickauer,

warum neue Worte finden, wenn es Menschen gibt, die die Situation, in der sich der größte Teil der Bürgerinnen und Bürger sieht, bereits bestens beschrieben haben.

Deswegen haben wir uns mit dem Bündnis „Freiberg für alle“ solidarisiert und sind dankbar, den Offenen Brief nutzen zu dürfen, um auch in Zwickau einen Aufruf zur Solidarität zu starten.

Wenn Sie sich in den Aussagen des Folgenden wiederfinden, bitten wir um Ihre Unterstützung und Unterschrift! Lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen für ein solidarisches und verantwortungsvolles Handeln setzen!

Mit Unverständnis, Sorge und immer größerem Entsetzen beobachten wir die montäglichen “Corona-Spaziergänge” durch Zwickau und viele weitere Städte. Seit Monaten befinden wir uns in einer Pandemie und seit Kurzem spitzt sich die Situation zu wie nie zuvor. Die Krankenhäuser arbeiten am Limit und die Belastung der Pflegekräfte ist an einer Grenze, die für die gesamte Gesellschaft bedrohlich und anteilig bereits überschritten ist. Ausgerechnet in dieser Zeit gehen einige der Zwickauer Mitbürgerinnen und Mitbürger gemeinsam mit Rechtsextremen auf die Straße und tragen damit erst recht zur Verbreitung des Virus bei.

Jetzt steht Weihnachten vor der Tür und vieles, was diese Zeit schön und besonders macht, ist nicht möglich. Unsere Kinder können nicht zu Weihnachtsveranstaltungen und wir können nicht mit unseren Familien zum gemütlichen Bummel auf den Zwickauer Weihnachtsmarkt gehen. Wieder müssen wir kreativ werden und uns zu Hause bei Laune halten, so gut es geht.

Der Blick über den Tellerrand zeigt: So niedrig wie in Sachsen ist die Impfquote nirgendwo anders in Deutschland. Gleichzeitig stecken sich hier so viele Leute mit dem Virus an wie nirgendwo sonst. Dass hier ein Zusammenhang besteht, liegt klar auf der Hand!

Jetzt befinden wir uns in einem lockdownähnlichen Zustand, Existenzen von Gewerbetreibenden sind gefährdet, Kultureinrichtungen wieder geschlossen, wir können zum Teil unsere Berufe nicht ausüben, Kindergärten und Schulen sind geschlossen oder im eingeschränkten Regelbetrieb und wir wissen nicht, wie lange dieser Zustand dieses Mal andauert.

Wir sind sauer, wir sind wütend und wir wollen das nicht länger hinnehmen! Wir fordern die Spaziergänger auf, dieses weitere Befeuern der Pandemie zu unterlassen. Von der Politik erwarten wir, diese illegalen Demonstrationen nicht länger zu dulden. Es gelten Regeln und die gelten für alle. Wenn eine Versammlung momentan nur an einem Ort und nur für zehn Personen erlaubt ist, dann gilt das für alle. Diese Ungleichbehandlung erzeugt Frust, Unverständnis und stößt alle diejenigen vor den Kopf, die sich seit Monaten an die Einschränkungen halten.

Wir tun es nicht gerne, aber wir tragen die temporären Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus aus Verantwortungsgefühl unseren Mitmenschen gegenüber mit und im Vertrauen darauf, dass die von der Wissenschaft empfohlenen und von der Politik beschlossenen Maßnahmen notwendig sind, um noch viel größeren Schaden abzuwenden. Ebenso vertrauen wir darauf, dass diese Maßnahmen auch von den zuständigen Politikern und Institutionen der Region durchgesetzt und wie versprochen sofort wieder aufgehoben werden, sobald es gesundheitlich vertretbar ist.

Lasst Zwickau nicht zum Abenteuerspielplatz der Rechtsextremen und Coronaleugnenden werden! Wir akzeptieren nicht, dass das Image der Stadt in Mitleidenschaft gezogen wird. Wir wollen, dass weiterhin Reisende und Studierende aus aller Welt gerne hierherkommen und unserer Gastronomie sowie den Hotels, der Kultur und der Wirtschaft wichtige Einnahmen bescheren. Wie in Freiberg, Plauen und einigen anderen Städten Sachsens wird ein Bild vermittelt, das das verantwortungsvolle Verhalten von Vielen nicht widerspiegelt. Die Ignoranz einer Minderheit sorgt für ein Bild, welches dem Verantwortungsbewusstsein einer großen Mehrheit nicht gerecht wird.  Das darf nicht sein! Wir sind, gemeinsam mit den anderen Städten in Sachsen, eine offene, freie Stadt und das wollen wir auch bleiben.

Du möchtest diesen offenen Brief mit deinem Verein, deiner Institution oder als Privatperson gerne unterzeichnen? Dann schreibe eine Nachricht mit deinem Namen und Betreff: “Offener Brief” an demokratie@alter-gasometer.de 

„Unsere Demokratie lebt von der Fähigkeit zur kritischen Auseinandersetzung und zur Selbstkorrektur. Sie lebt vom steten Ausgleich der Interessen und vom Respekt voreinander. Sie lebt von Solidarität und Vertrauen, im Übrigen auch von dem Vertrauen in Fakten und davon, dass überall da, wo wissenschaftliche Erkenntnis geleugnet und Verschwörungstheorien und Hetze verbreitet werden, Widerspruch laut werden muss. Unsere Demokratie lebt auch davon, dass überall da, wo Hass und Gewalt als legitimes Mittel zur Durchsetzung eigener Interessen erachtet werden, unsere Toleranz als Demokratinnen und Demokraten ihre Grenze finden muss.“ Zitat aus der Rede von Bundeskanzlerin Merkel anlässlich des Großen Zapfenstreichs am 2. Dezember 2021 in Berlin

Unterzeichner*innen

Constance Arndt (Oberbürgermeisterin Zwickau) | Sebastian Lasch (Bürgermeister Zwickau für Finanzen u. Ordnung) | MdB Carsten Körber (CDU-Landesgruppe Sachsen, Vorsitzender) | MdB Carlos Kasper (SPD Bundestagsfraktion) | MdL Hanka Kliese (SPD Landtagsfraktion, stellv. Vorsitzende der SPD Sachsen) | MdL Gerald Otto (CDU Landtagsfraktion) | MdL Kathleen Kuhfuß (Bündnis90/Grüne) | MdL Susanne Schaper (DIE LINKE. Landtag) | MdL Rico Gebhardt (Fraktion DIE LINKE Sächsischer Landtag, Fraktionsvorsitzender) | Dorothee Obst (Bürgermeisterin Stadt Kirchberg) | Grüne Jugend Sachsen | Sebastian Brückner (CDU-Stadtverband Zwickau, Vorsitzender) | Kay Leonhardt (SPD Stadtratsfraktion Zwickau) | Jens Heinzig (SPD Stadtratsfraktion Zwickau) | Felix Beyer (SPD Kreisvorsitzende Zwickau) | Antje Junghans (SPD Kreisvorsitzende Zwickau) | Udo Strewe (Mitglied im SPD Kreisvorstand Zwickau) | Uwe Findeiß (Stadtratsfraktion SPD/Grüne/Tierschutzpartei) | Wolfgang Wetzel (Stadtratsfraktion SPD/Grüne/Tierschutzpartei) | Henry Sippel (Stadtratsfraktion SPD/Grüne/Tierschutzpartei) | Matthias Sawert (Stadtratsfraktion SPD / Grüne / Tierschutzpartei , Regionalgruppenleiter) | Lars Dörner (Stadtratsfraktion SPD/Grüne/Tierschutz), Geschäftsführer Wolfgang Rau | Jenny Willam (Grüne Jugend Zwickau) | Jenny Bück (Bündnis90/Die Grünen Kreisverband Zwickau) | Patrick Simmel (Bündnis90/Die Grünen Kreisverband Zwickau) | Michael Berger (Die LINKE, Kreisverband Zwickau) | Andreas Müller (DIE LINKE Kreisverband Zwickau) | Jugendbeirat Zwickau | SOS Kinderdorf Sachsen | DIE LINKE. Stadtverband Zwickau | DIE LINKE. Fraktion im Zwickauer Stadtrat | Gundula Schubert (SPD Vorsitzende OV Zwickau) | Jens Wagner (SPD OV Glauchau) | Wilfried Löffler ( SPD Ortsverein Mülsengrund, Vorsitzender) | Caroline Müller-Karl (Fraktion BfZ) | Rainer Eichhorn (Oberbürgermeister Zwickau a.D.) | Dietmar Vettermann (Oberbürgermeister Zwickau a.D.) | Dr. Pia Findeiß (Oberbürgermeisterin Zwickau a.D.) | Andreas Steiner (Bürgermeister Hartenstein a.D.) | Ariane Spiekermann ( Stadt Zwickau, Stadtmanagerin) | Ulrike Lehmann (Stadt Zwickau, Gleichstellungs-, Ausländer- und Integrationsbeauftragte) | Angela Hofmann (Stadt Zwickau, Kulturamt) | Franziska Markowitz-Schneider (Stadt Zwickau, Kulturamt) | Frank Resch (Stadt Zwickau) | Jürgen Schünzel (Stadt Zwickau) | Jörn Küttler (Stadt Zwickau, Kommunale Jugendarbeit) | Heike König (Stadt Zwickau Bürgeramt, Amtsleiterin) | Dipl.-Ing. Thomas Freitag (Stadt Zwickau, Amtsleiter Amt für Bauordnung und Denkmalschutz) | Annette Herrmann (Stadt Zwickau, Büro Wirtschaftsförderung) | René Beier (Stadt Zwickau) | DGB Südwestsachsen | Sabine Zimmermann (DGB, Kreisvorsitzende) | Ralf Hron (DGB Südwestsachsen, Regionsgeschäftsführer) | Johannes Höfer (DGB Südwestsachsen Gewerkschaftssekretär) | Dr. med. Maximilian Freiherr von Feilitzsch (HBK, Chefarzt Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasie Chirurgie) | Dr. Lutz Engelmann (HBK, Chefarzt für Orthopädie) | Priv. Doz. Dr. med. Dr. med. dent. Marcus Gerressen (HBK, Chefarzt der Klinik für Mund-, Kiefer-, und Gesichtschirurgie) | Dr. med. Kristian Ebmeier (HBK, Chefarzt Klinik für Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie) | Dipl.-Med. Thomas Kruschwitz (HBK, Chefarzt Klinik für Gefäßchirurgie) | Dr. med. Martin Herbst (HBK, Leitender Arzt Kinderchirurgie) | Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Nentwich (HBK, Ärztlicher Direktor a. D. ) | Gabriele Leib (HBK, Leitende Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin) | Kathrin Friedrich (HBK) | Prof. Dr. Stephan Kassel (Westsächsische Hochschule, Rektor) | Dr. Ing. Ralf Steiner (Westsächsische Hochschule, Kanzler) | Prof. Dr. Anke Häber (Westsächsische Hochschule Zwickau, Dekanin der Fakultät Physikalische Technik/Informatik, Familienbeauftragte) | Prof. Dr. Christian Pihl (Westsächsische Hochschule, Dekan der Fakultät Gesundheits- und Pflegewissenschaften)| Prof. Dr.-Ing. Andrea Kobylka (Westsächsische Hochschule Zwickau) | Ingrid Naumann (Westsächsische Hochschule Zwickau) | Studentenrat der Westsächsischen Hochschule Zwickau | Walter Jürgens (Westsächsische Hochschule, International Office) | Nico Spahn (Westsächsische Hochschule) | Elisabeth Wandtke (Westsächsische Hochschule) | Teresa Reuter (Westsächsische Hochschule) | Kristin Pistorius (Westsächsische Hochschule Zwickau) | Dipl.-Ing. Reingard Al-Hassan (Westsächsische Hochschule Zwickau) | M.Sc. Luise Goldammer (Westsächsische Hochschule) | Silke Dinger (Westsächsische Hochschule) | Julia Hartinger (Westsächsische Hochschule, International Office) | Christina Militzer (Westsächsische Hochschule) | Mario Mehlhorn (Westsächsische Hochschule) | Prof. Dr. phil. Beate Mitzscherlich (Westsächsische Hochschule) | Sascha Vogelsang (Westsächsische Hochschule Zwickau) | Dr. Eva-Maria Teubert (Westsächsische Hochschule) | Prof. Dr. Rolf Karbach (Westsächsische Hochschule) | Susanne Klein (Westsächsische Hochschule, Fakultät Angewandte Sprachen und Interkulturelle Kommunikation) | (Parents for future Zwickau) Kirstin Zimmermann | Carsten Gelfort (Arbeiter-Samariter-Bund KV Zwickau e.V., Geschäftsführer) | Frank Pauli (Pfarrer) | Kathrin Posdzich (Pastorin) | Sandra Kaiser | Harald Pepel (Evangelisch-Lutherischer Kirchenbezirk Zwickau, Superintendent) | Wolfgang Ruhnow (Evangelisch-methodistische Kirche, Superintendent i.R.) | Diakonin Carmen Hille-Meyer (Ev.-Luth.-Stadtgemeinde Zwickau) | Jens Buschbeck (Kirchenvorstandsvorsitzender des Kirchenspiels Zwickau Nord) | Pfarrer Anselm Meyer (Stadtkirchgemeinde Zwickau) | Klaus Fischer (Zwickauer Kunstverein „Freunde Aktueller Kunst“) | Kultour Z. | Jürgen Flemming (Geschäftsführer Puppentheater Zwickau) | Volker Schneider (Zwickauer Energieversorgung GmbH, Geschäftsführer) | Birgit Schneider | Catrin Liebold (DPFA Akademiegruppe GmbH, Hauptgeschäftsführerin) | Martin Pollmann (SOS-Kinderdorf Sachsen) | Silke Rottgardt (Weitwinkel e.V. Geschäftsführerin) | Thomas Knabel (IG Metall Zwickau) | Carsten Brunner (ABOA Aufbauostarchitekten GmbH ) | Marcel Kummers (Villa Mocc – Moccabar GmbH) | Sabine Erhard (Sachsen Consult Zwickau) | Martin Richtsteiger (Clubkino Glauchau e.V.) | Marcus Dietl (Clubkino Glauchau e.V.) | Schulze Michael Uhlig (Architektenkammergruppe Zwickau, Vorsitzender) | Katalin Gläser (Sachverständigenbüro Gläser) | Ronald Otto (Erdbeerschänke) | Bauprojekt Müller | Hartmut Gläser (Twilight Disco) | Dr. Dietmar Meier (Beschäftigungsförderung Zwickau, Geschäftsführer) | René Schulze (NewPaint Satz & Repro, Inhaber) | Sebastian Kunz-Seedler (ITS Immobilien GmbH, Geschäftsführer) | Jörn Kretzschmar (Architekturbüro G&J Kretzschmar) | Klaus Hannig (Architekturbüro) | Michael Voigt (Fanprojekt Zwickau e.V.) | Gunter Schmalz (Zwickauer System- und Haustechnik, Geschäftsführer) | Uwe Pultar (Betreuungsbüro) | Sebastian Schmalz (Zwickauer Immobilien Dienste, Geschäftsführer) | Thorsten Huber (Zwickauer Schweißtechnik GmbH, Geschäftsführer) | Michael Karl (Mr. Cornfill – unverpackt Zwickau) | Lars Hedwig (Ö-Konzept Zwickau) | Martin Böttger (Martin-Luther-King-Zentrum) | Carsten Müller (Martin-Luther-King-Zentrum) | Roter Baum e.V. Zwickau | Extinction Rebellion Plauen Zwickau | Sebastian Dietzsch (Alter Gasometer e.V., Vorstandsvorsitzender) | Mario Zenner (Alter Gasometer e.V., Geschäftsführer) | (Kevin Brewery GbR, Inhaber) Stefan Wäntig | Roland Stangenberg (ESV Lok Zwickau e.V., Präsident) | Daniel Fugmann (ESV Lok Zwickau e.V., Geschäftsführer) | Kinderschutzbund Zwickau DKSB | Tom Heilmann (Jugendring Westsachsen) | Dr. Peter Mietka (Hochschulverein Mentor e.V., Vorsitzender des Vorstandes) | Markus Haubold (Hochschulverein Mentor e.V., Ehrenamtlicher Geschäftsführer) | Kunstplantage Zwickau e.V. | Hans-Christoph Oehme (Gesellschaft für Christlich- Jüdische Zusammenarbeit e.V. Zwickau, Vorsitzender) | Lokalverband GDBA Theater Plauen-Zwickau | Dr. Manfred Wittmeier (Naturfreunde Hessen, Geschäftsführer) | Nadine Stöckel | Jana Götz | Markus Thiel | Dana Damm | Johannes Brandt | Michael Zippel | Lydia Rieger | Thomas Rieger | Linus Rieger | Till Rieger | Thea Rieger | Thomas Zippel | Jochen Zippel | Christina Zippel | Gunnar Findeiß | Michael Oehler | Regina Uhlig | Wolfgang Uhlig | Ulrike Bruntsch | Rüdiger Bruntsch | Julia Helbig | Gabriele Wagner | Heidrun Voigt | Gerda Nickel | Carolin Donath | Mathias Merz | Birgit Vettermann | Annette Schneider | Kathrin Körnich | Aaron Körnich | Andreas Körnich | Tino Helbig | Michael Simmen | Nathalie Senf | Dr. Michael Löffler | Grit Weise | Patrick Schulze | Susanne Hartzsch-Trauer | Stephan Markowitz | Ben Ulke | Jörg Banitz | René Hahn | Samira Hofmann | Jörg Moser | Simone Hock | Sandra Schoßland | Jörg Strupeit | Christian Stoll | Dr. Felix Krauß | Manuela Müller | Dirk Haubold | Andreas Hummel | Kirstin Jakob | Cara Krebber | Michael Haupt | Jakob Springfeld | Anett Weiß | Nancy Eckert | André Michaelis | Manuela Boltze | Chantal Haller | Silke Kaufungen | Beatrice Schönberg | Pastor Christian Posdzich | Jens Igel | Dr. med. Sebastian Weidauer | Sabine Ecke | Kathrin Barth | Ulu Barth | Leon Jung | Joshi Volke | Matthias Schlegel | Marion Päßler | René Jost | Carolin Hummel | Paula Haubold | Anne Heinrich | Steffi Liedtke | Uwe Gerber | Carmen Hofmann | Corinna Strupeit | Calvin Thomas | Dr. Marcel Stangl | Doreen Kühnert | Yuhong Liu | Peter Carl | Thomas Doyé | Frauke Bregulla | Susi Hoffmann | Mandy Brückner | Nancy Pohle | Saskia Pohle | Sven Saalfrank-Mittenzwei | Jan Teucher | Michelle Brückner | Windfried Lerchner | Frank Kretzschmar | Claudia Drescher | Sebastian Kriegsmann | Christian Günther | Mirko Hummel | Anja Koschinsky | Veronika Möller | Helvi Geiger | Jeremias Georgi | Daniel Ulbricht | Kerstin Patzenbein | Susanne Pohle | Peter Rehpenning | Ralf Otto | Frank-Uwe Tengler | Robert Dombrowski | Astrid Jähnige | Arndt Kretzschmann | Jens Raußer | Gisela Wolf | Anja Spiller | Carolin Eschenbrenner | Ursula Wolf | Thomas Jutz Bianka Röhr | Hannelore Rodermund | Marko Winkler | Silva Teichert | Peter Springfeld | Maria A. Hübenthal | Christian Schmidt | Isabell Luft | Dietmar Wolf | Sabine Winkler | Steffen Kühn Heike Riedel | Grit Nürnberger | Charlotte Henke | Deniss Starkovs | Anja Braun | Nico Braun | Mandy Hoy | Dagmar Mocker | Andreas Pleul | Roswitha Pleul | Anne Schreiter | Sebastian Wegler | André Schreiter | Veit Gröger | Matthias Engel | Heidi Braun | Thomas Form | Christoph Georgi | Kai-Uwe Zschau | Tobias Edler | Birgit Jacob-Argüello | Christoph Zschutschke | Jasmin Samoleit | Matthias Rose | Christiane Springfeld | Lucien Sprenger | Philipp Theek | Christin Reichelt | René Kreutz | Richard Neuber | Evelyn Lerchner | Renate Lang | Torsten Bloch | Finn Weise | Grit Brennecke | Dr.Wolfgang Gränitz | Antje Falke | Claudia Zahn | Ricarda Thomas | Elisabeth Ostrowski | Kathy Säbisch | Dr. med. Anja Nötzold | Nicolaus Köhler | Jens Stahlberg | Maurice Mählig | Stefanie Weise | Bettina Reuter | Simon Meier | Manja Plichta | Gabi Wisinger-Nalbach | Antje Filler | Katrin Hisslinger |  Ute Möller | Anja Kretzschmar | Leny Näser | Sylke Näser | Andreas Lederer | Adrian Röder | Simonetta Gwisdorf | Doreen Weißmann | Jürgen Weißmann | Jörg Dombrowski | Roland Fritzsche | Steffen Hofmann | Sonnhild Stratmeier | Torsten Flammiger | Markus Döscher | Frank Klug | Kathrin Pohlers | Anne-Katrin Pelloth | Andre Seifert | Julia Triutz | Katja Seifert | Diana Beese | Tony Fischer | Jörg Oettler | Doreen Rachel | Heike Suda-Trutz | Otfried Porstmann | Sven Seidel | Birgit Bretschneider | Bärbel Schönherr | Paulin Suda | Ralf Singer | Lisa Kircheis | Silvelie Dietrich | Micheal Dietrich | Susann Schmidtchen | Maximilian Teumer | Eva Weber | Jasmin Wellner | Peter Dutschi | Nicole Ladewig | Matthias Ladewig | Christin Stahlberg | Christian H. | Torsten Winkler | Silke Teumer | Jana Fiedler | Alexander Filler | Elif Bozkina | Michael Selbmann | Friedrich Weigel | Ronny Junghans | Thomas Drauschke | Saskia Plass | Heike Zschutschke | Sophie Karl | Franziska Schmalz | Anika Heber | Daniela Uhlig | Sarah Plass | Cornelia Plass | Dr. Peter Plass | Daniel Große | Lutz Hennig | Sylvia Hennig | Rita Buschermöhle | Dr. Eberhard Ulm | Uwe Weigel | Annett Gündel | Nicole Rudolph | Silvia Stahlberg | Thomas Barucki | Kerstin Eckert | Julia Röder-Müller | Sven Friedemann | Annett Göhre | Bernd Bräuer | Gert Sczepansky | Knuth Thiele Marcel Sadowski | Petra Lewey | Jana Reményi | Juliane Richter | Karlheinz Wohlgemuth | Christiane Wohlgemuth | Isabel Drechsler | Jacob Riedel | Bernd Schneider | Christian Göppert | Gabriele Heidenfelder | Arnd Heidenfelder | Matthias Müller | Olaf Russig | Dr. Frank Birkeneder | Vanessa Riedel | Juliane Thaut | Ines Will | René Will | Chris Schlüter | Jörg Poltersdorf | Patrick Ueberfuhr | Uwe Ziesler | Jan Dombrowski | Jürgen Dicks | Karl Weiß | Thomas Winkelmann | Kristin Winkelmann | Lisa Horbach | Silke Mirus | Anja Wiesner | Anja Schubert | Holger Suda | Michael Meyer | Henriette Gröger | Cornelia Schreiter | Paula Schreiter | Schreiter Lisa | André Hennig | Nelly Thiel | Susann Kühn | Anja Bretschneider | Thomas Streck | Johanna Franke | Grit Blöse | Torsten Blöse | Stefanie Fähnrich | Marcel Fähnrich | Christin Falkner | Sandra Loos | Annegret Sonntag | Sven Genrich | Katja Landgraf | Dietmar Brüshaber | Jana Krätzschmar | Susann Schmidt | Joachim Köhler | Maik Teumer | Silke Teumer | Heidrun Richardt | Franz Richardt | Karin Thiel | Klaus Thiel | Torsten Demmrich | Sabine Freitag | Dietmar Freitag | Marita Löscher | Jürgen Löscher | Sandy Zschutschke | Ines Amelung | Marcel Oeser | Uwe Schaller | Lars Busch | Silke Busch | Ronja Busch | Heike Schmid | Ralf Jahn | Manuela Gröger | Lutz Wagner | Andreas Dietel | Elisabeth Jost | Susan Demmel | Steffen Demmel | Claudia Schnabel | Ann Rapp | Ulrike Ruhnow | Gerald Arno Oehler | 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(letzte Aktualisierung: Freitag 14.01.2022 / 12:00 Uhr / 926 Unterschriften)

Schule ohne Rassismus: Titelverleihung in Plauen verschoben

Mittwoch
24 Nov
2021

Eigentlich wollten wir morgen die Adolph-Kolping-Schule Plauen in das Netzwerk von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage aufnehmen. Eigentlich… Coronabedingt müssen wir die Titelverleihung leider absagen – angesichts der aktuellen Inzidenzzahlen, einer Vielzahl von Schüler*innen in Quarantäne und damit verbunden einer geschlossenen Schule. „Das ist natürlich sehr schade – nicht nur ich habe mich riesig auf diese Titelverleihung gefreut, immerhin ‚meine‘ erste als neue Regionalkoordinatorin. Auch die Schule und insbesondere die verantwortliche Lehrerin haben bereits viel Energie in diesen Tag investiert“, sagt Regionalkoordinatorin Claudia Drescher. Die Berufs- und Berufsförderschule, die damit in Westsachsen die 10. Courage-Schule werden wird, will die Titelverleihung aber so schnell wie möglich nachholen.

Zwischenzeitlich hat sich auch die Zwickauer Humboldtschule auf den Weg ins Netzwerk gemacht. Das Anerkennungsschreiben der Bundeskoordination ist da und nun stehen auch hier die Planungen für die Titelverleihung auf dem Programm. Mehr zum Stand gibt es nach dem Schulbesuch Mitte Dezember.

Und: Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gibt es jetzt auch als Newsletter. Gleich anmelden!

In Sachsen gibt es aktuell 100 Courage-Schulen, bundesweit sind es rund 3500 Schulen. Damit ist Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage das größte Schulnetzwerk Deutschlands.

Ihr kennt das Netzwerk noch nicht? Dann erfahrt ihr mehr auf der Seite von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage in Sachsen.

GASO-PODCAST: Jugendarbeit in Zeiten von Corona

Freitag
21 Mai
2021

Wie ist euer Befinden. Wir haben nachgefragt.

Mit diesen Audiobeitrag bekommt Ihr einen Einblick, wie es Jugendlichen und auch Fachkräfte aus Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen in den Zeiten von Corona geht, was sie erlebt haben und wie sie mit der aktuellen Situation umgehen. Damit möchten wir einen realistischen Blick auf die Jugendarbeit in der gegenwärtigen Situation geben.

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Zu hören sind die Beiträge unseres Podcasts auf Anchor, Spotify, Google Podcast, Breaker, Pocket Cast, Radio Public und Copy RSS.

Mehr zu unseren Audio- und Video Podcasts gibt es hier.

KONTAKT ZUM JUGENDBEREICH:
diana.freydank@alter-gasometer.de | 0375 / 277 21 21
joerg.banitz@alter-gasometer.de | 0375 / 277 21 21

FREITAG IST THEMENTAG
Freitags stellen wir ein Foto-/ Bild, ein Video oder ein Audiobeitrag ins Netz, die zur Diskussion und zum Austausch anregen sollen. So gibt es Themen zu: Cybermobbing, Gewalterfahrungen, Drogenprävention oder die alltäglichen Erfahrungen und Strategien mit dem Umgang der „Lockdownsituation“.
Außerdem gibt´s bei Instagram Mittwochs noch ein Livestream.

Wohin wurde meine Kulturveranstaltung verlegt?

Montag
22 Mrz
2021

Viele Kulturliebhaber*innen fragen uns derzeit per Telefon, E-Mail und Sozial Media, wann die durch die CORONA-Pandemie abgesagten Veranstaltungen nachgeholt werden und ob ihre Eintrittskarten dann noch gültig sind.

Die guten Antworten sind:

Alle Künstler*innen bleiben dem Zwickauer Publikum und dem Alten Gasometer treu und holen ihre Auftritte nach.

Alle bereits im Vorverkauf erworbenen Karten behalten für diese Ersatztermine ihre Gültigkeit.

Alle bereits bekannten Ersatztermine haben wir an dieser Stelle zusammengefasst, alphabetisch geordnet sowie verlinkt und werden den Blogbeitrag auch entsprechend aktualisieren. Folgende Veranstaltungen werden verlegt:

Hinter dem Datumslink finden Sie die jeweilige Veranstaltung und natürlich auch die Informationen was die Karten kosten und den direkten Link zum Ticketshop.

Kulturstammtisch mit Sachsens Kulturstaatsministerin Barbara Klepsch im Alten Gasometer

Freitag
18 Sep
2020

Am Freitag trafen sich rund 20 Vertreter*innen der Zwickauer Kulturszene mit der stellvertretenden Oberbürgermeisterin Kathrin Köhler und Sachsens Kulturstaatsministerin Barbara Klepsch im Alten Gasometer. Die Teilnehmer*innen konnten ihre Sicht der Dinge zur aktuellen Krise aus ihren jeweiligen Perspektiven darstellen. Diese waren vielfältig, denn mit dabei waren freie Träger, ehrenamtlich Engagierte, freie Künstler, kleine und große Vereine aber auch kommunale Betriebe.

Der Ort war nicht zufällig gewählt. „Herr Zenner war einer der ersten, der zum Telefon griff, um zu berichten, wie es um den Verein Alter Gasometer steht“, so die Staatsministerin, die sich am Freitag vor allem coronabedingte Sorgen anhören musste.

Mario Zenner, Geschäftsführer des Vereins Alter Gasometer und Vorsitzender des Kulturbeirates Vogtland Zwickau, der sich in Krisenzeiten mit der Stadt Zwickau eine bessere Kommunikation wünscht, fasste es so zusammen. „Wir machen seit Anfang Juni wieder Kultur. Bei aktuell maximal 80 Sitzplätzen bei sonst bis zu 600 Stehplätzen, sei dies aber betriebswirtschaftlich Unsinn.“

„Niemand wisse, wie es mit dem Infektionsgeschehen weitergeht, Corona sei auch noch am 1. Januar 2021 da. Daher dürfe das Geld in den Kultur-Kassen von Stadt,  […] Kulturraum und Land nicht weniger werden. Insbesondere bei den Verhandlungen zum neuen Finanzausgleichsgesetz oder beim Thema Entfrachtung der Landesbühnen aus den Kulturräumen muss mit Engagement für Kultur gerungen werden.“ so Zenner weiter.

Dem stimmte die Ministerin zu. Sie machte keinen Hehl daraus, dass es hinsichtlich der Haushaltsdebatte „ein knallhartes Ringen um Prioritäten geben wird“. Sie versprach den hiesigen Kulturakteuren sich für Kultur weiterhin stark zu machen.

Mario Zenner dankte an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich der Stadtverwaltung sowie dem Kulturausschuss für die nun bereitgestellten finanziellen Mittel für Vereine im Bereich Jugend, Soziales und Kultur. Nach den zähen Verhandlungen im Frühjahr bedingt durch die kommunale Haushaltssperre und der resultierenden extremen Streichliste, erfolgte damit nun ein wichtiges Signal durch die Stadt an die Träger.

Ein anderes Ärgernis packte Kultour-Z-Chef Jürgen Flemming auf den Tisch: Für die Durchführung von Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen bräuchte es mehr Klarheit, um besser planen zu können. „Auch der Zwickauer Weihnachtsmarkt ist eine schwierige Sache“, sagte Flemming, der für die Organisation nicht erst auf die nächste Allgemeinverfügung im November warten könne. „Wir müssen Ende September wissen, ob wir loslegen können.“ Es sei mehr als die Umsetzung der Hygieneregeln vorzubereiten. Klepsch verstehe die Bedenken, stellte aber klar: „Wir haben schon im August den Beschluss gefasst, dass es Weihnachtsmärkte gibt.“ 90 Prozent der Hygienekonzepte seien zwar schlüssig, aber: „Ein Problem ist die Rückverfolgung durch die Gesundheitsämter.“ Hierzu gebe es unterschiedliche Auffassungen. Fakt ist, die Landkreisbehörde verweist meist auf die abzuwartende kommende Allgemeinverfügung. Die Ministerin betonte allerdings ausdrücklich. Der Freistaat verfügt jeweils über gültige Verordnungen. Daran können und müssen sich auch die Gesundheitsämter halten.

Vertreter*innen des Mondstaubtheaters und des Vereins „Freunde Aktueller Kunst“ beleuchteten noch einmal die Herausforderungen der sogenannten soloselbständigen Künstler*innen. Wegbrechende Aufträge und kaum Möglichkeiten auf echte finanzielle Hilfen führten bei vielen zu existenziellen Problemen. So bekommen diese z.B. keine Ausfallhonorare erstattet, wenn Aufträge wegen Corona storniert wurden.

Ministerin Klepsch bedankte sich ausdrücklich für die offene Gesprächsrunde. Gern steht sie für weitere Dialoge in Zwickau zur Verfügung. Gleichzeitig merkte sie an, „In meinen vielen Gesprächen in Sachsen treffe ich auf viele engagierte Kulturschaffende. Gleichzeitig merken wir aber auch eine noch deutliche Zurückhaltung der Bevölkerung bei der Nutzung von Kulturangeboten. Wir brauchen daher auch eine Mutmach-Kampagne.“

Es zeigte sich im Laufe der Veranstaltung, ein starker Wille zu mehr Zusammenarbeit unter den Akteuren. Das hatte zur Folge, dass die Zwickauer Kulturschaffenden sich nun wieder regelmäßiger vernetzen wollen.

LEERE STÜHLE. LEERE BÜHNEN. auch in Zwickau.

Freitag
24 Apr
2020

Die unabhängig Aktion LEERE STÜHLE, die letzte Woche in Dresden ihren Anfang nahm, wurde heute nun in vielen anderen Städten umgesetzt – auch in Zwickau. Viele Zwickauer Gastronomiebetriebe, Hotels und Veranstalter haben mitgemacht und natürlich ist der Verein Alter Gasometer auch dabei.

Wir begrüßen die Kampagne LEERE STÜHLE, welche für folgende Forderungen der Gastronomen, Hoteliers und Veranstalter an Bund und Länder steht.

  1. Aufstockung des Kurzarbeitergeldes auf 90% ab Beginn
  2. dauerhafte Einführung von 7% Mehrwertsteuer
  3. Erweiterung des Bundeszuschusses „Soforthilfe“ für Unternehmen auch mit mehr als 10 Mitarbeitern
  4. Klarstellung zum Soforthilfe-Zuschuss
  5. Klare Exit-Strategie

Daher war es für unseren Verein auch selbstverständlich sich mit einer leeren Bühne auf dem ein verwaistes Mikrofon thronte und leeren Stühlen an der Kunstaktion am 24. April, 11 Uhr auf dem Hauptmarkt Zwickau zu beteiligen und die private Initiative von Zwickauer Gastronomen organisatorisch zu unterstützen. Besonderen Dank gilt Andi Saller und dem Team der Gaststätte „1470“. Über 300 Stühle von 35 Teilnehmende Firmen und Vereine standen letztendlich auf dem Platz und ergaben ein eindrucksvolles Bild. Zuschauer gab es allerdings keine, da die Aktion nicht dazu gedacht war, dass vor Ort demonstriert wird. Eine Menschenansammlung wäre schon aufgrund des Infektionsschutzes schwer gewesen. Und so wirkten die Stühle umso verlassener, denn das sind sie auch.

Der Corona Virus hat das öffentliche und private Leben seit Anfang März fest im Griff. Die Folgen für Mensch und Wirtschaft sind nicht absehbar. Die Sorge um die eigene Gesundheit und die Gesundheit von Familienangehörigen und Freunden steht dabei auch für uns an erster Stelle. Aber auch existenzielle Sorgen kommen schnell dazu. Mit der behördlichen Untersagung all unserer Angebote im Alten Gasometer als auch an externen Stellen seit dem 13. März und auf unbestimmte Zeit nimmt auch der wirtschaftliche Druck für den Verein Alter Gasometer täglich zu.

Die rasante Ausbreitung des Virus zog niemals erwartete Regelungen für das öffentliche Leben nach sich. Spätestens die erste Anordnung, zahlreiche folgende Erlasse und die Neufassung des Infektionsschutzgesetzes machten die Ernsthaftigkeit deutlich.

Bei allem Respekt vor den notwendigen Schutzmaßnahmen, braucht es jetzt aber auch dringend Signale, wie für die Kultur und damit auch für unser Soziokulturelles Zentrum die Wiederaufnahme der Arbeit aussehen kann. Auch wenn das noch einen Monat oder länger dauert, für die Planung von Veranstaltung, Maßnahmen der kulturellen, sozialen und politischen Bildung, Jugendkulturprojekten, etc. ist eine klare Aussage über Zeitschienen genauso wichtig wie über die Form von möglichen Veranstaltungen.

Mit Achtung verfolgen wir eine Vielzahl notwendiger politischer Entscheidungen auf Bundes- und Landesebene und begrüßen die beispiellose Menge an finanziellen Unterstützungen für Familien, Einzelunternehmer und Wirtschaft.

Auch unser Verein partizipiert von einer Menge getroffener Entscheidungen auf Bundesebene, wie die veränderten Bedingungen für Kurzarbeitergeld, die Stundungen von Sozialabgaben, die Mehrwertsteuersenkung, die Auflage von zusätzlichen Projekttöpfen etc.

In der aktuellen Situation gibt es aber keine einfachen wirtschaftlichen Lösungen. Kredite helfen uns nicht weiter. Darlehen im fünfstelligen Bereich zur Absicherung von Liquiditätsengpässen können wir nicht ohne weiteres zurückzahlen. Einerseits akzeptieren unsere Fördermittelgeber Tilgungen nicht als zuwendungsfähige Ausgaben, anderseits können wir nach der Corona-Krise nicht einfach mehr produzieren – wir können nicht doppelt so viel Veranstaltungen durchführen, nicht doppelt so viel Getränke verkaufen und die Zahl der möglichen Konzerte in der Zwickauer Region ist sowohl auch dadurch begrenzt, dass die Gästezahl begrenzt ist und sich nicht beliebig steigern lässt.

Allzulange werden gemeinnützige Kultureinrichtungen und andere Kulturanbieter ohne echte Kompensationsprogramme für entfallene Einnahmen nicht aushalten können. Gleichzeitig verhängte nun die Stadt Zwickau eine Haushaltssperre. Benötigte Städtische Zuwendungen sind nun zusätzlich ungewiss.

Wir appellieren – und dies mit zunehmender Enttäuschung – daher nochmals an Politik und Verwaltung. Wenn der Staat, aus zwar nachvollziehbaren Gründen uns die Tätigkeit untersagt, dann muss der Staat aber auch seiner Fürsorge nachkommen, um aus diesem geschaffenen Vakuum zu entkommen. Daher sagen wir 6 Wochen nach der behördlichen Untersagung unserer Arbeit nochmal: Wir benötigen echte Kompensationsprogramme für entfallene Einnahmen sowie Aussage über Zeitschienen zur Wiederaufnahme der Arbeit sowie wie über die Form von möglichen Veranstaltungen.

Kein Stillstand im Alten Gasometer

Donnerstag
02 Apr
2020

Die aktuelle Corona-Krise hat auch auf den Verein Alter Gasometer starke Auswirkungen. So mussten wir im März alle Veranstaltungen und öffentlichen Angebote bis vorerst Ende April absagen oder verschieben. Das heißt allerdings nicht, dass wir jetzt herumsitzen und Däumchen drehen.

Aber was steht an, wenn wir keine Veranstaltungen und Projekte durchführen? Die Antworten auf diese Frage sind überraschend vielfältig. Natürlich werden auch naheliegende Dinge erledigt. So kommt man mal zu Dingen, für die sonst nicht so viel Zeit da ist, kann organisatorisches abarbeiten oder auch Überstunden absetzen.

Doch damit geben wir uns nicht zufrieden.

Unser Bereich Kulturarbeit ist neben dem Verschieben von Veranstaltungen bereits dabei das Programm ab Herbst mit vielen interessanten Künstlern zu füllen. Die Planungen gehen hierbei schon weit in das Jahr 2021 hinein. Für das Kino Casablanca sind wir momentan dabei ein „video on demand“-Möglichkeit zu schaffen, damit man auch Zuhause Filmperlen genießen kann. Außerdem stehen Überlegungen für neue Konzepte auf dem Plan, man darf also gespannt sein!

Die Jugendarbeit liegt ebenso wenig brach, denn wenn man die Jugendlichen nicht vor Ort oder – im Falle des Streetworkteams – auf der Straße trifft, dann gibt es noch andere Wege. Neben der Beratung per Telefon oder E-Mail wurde ein virtueller Jugendtreff über die Plattform „Discord“ entwickelt. So können sich die Jugendlichen statt in unseren realen Jugendtreffs nun vorerst im Voice-Chat treffen. Unsere Sozial- und Kulturpädagogen sind natürlich als Moderatoren mit dabei und bei Problemen gibt es auch die Möglichkeit zu privaten Gesprächen. Außerdem arbeitet der Jugendbereich an weiteren Online-Angeboten, die von Video-Tutorials bis hin zu einem Quiz mit Lerneffekt reichen.

Im Historischen Dorf wird weiter gebaut, denn es soll unter anderem ein Teich entstehen und die Palisade soll fertiggestellt werden. Natürlich würden wir dies viel lieber mit Kindern- und Jugendlichen machen, was ja leider zurzeit nicht geht. Deshalb bietet das Historische Dorf wöchentlich ein Video an, bei dem man beim Zuschauen etwas lernt.

Auch die Demokratiearbeit ruht nicht, denn es werden schon verschiedene Veranstaltungen vorbereitet. So schaut man zum Beispiel schon in den Herbst, denn die nächsten Novembertage kommen bestimmt und zum Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober ist das 2. Zwickauer Bürgerfest geplant. Hier sind viele Akteure und Ideen zu koordinieren, damit das Fest zu etwas Besonderem wird. Außerdem sind ein Podcast mit interessanten Themen und ein Online-Kneipenquiz geplant. Ganz nebenbei organisiert das Team auch noch eine Nachbarschaftshilfe, damit Menschen in Quarantäne zum Beispiel mit Einkäufen geholfen werden kann.

Natürlich ist das nicht alles, denn außerdem werden fleißig Mund-Nase-Masken genäht und eine Social-Media-Kampagne mit Tipps und Informativem zur Krise läuft. Die Masken produzieren wir natürlich für unsere Mitarbeiter aber u.a. auch für das Heinrich Braun Klinikum und die Einrichtungen der Diakonie Stadtmission Zwickau e.V..

Zusätzlich renovieren wir einige Ecken im Haus und das Desinfizieren sowie die erhöhten Hygienemaßnahmen halten unseren Gebäudereiniger und Hausmeister ziemlich auf Trab.

Uns wird also nicht langweilig, denn Soziokultur findet immer Wege, sich in die Gesellschaft einzubringen: Selbst, wenn man nicht nach draußen kann!

Mit Herz und Verstand – #wirgemeinsam

Mit Herz und Verstand – WIR.GEMEINSAM.

Mittwoch
18 Mrz
2020

Das Covid-19-Virus bestimmt das gesellschaftliche und persönliche Leben von uns allen. Einigen geht es dabei besser – anderen schlechter. Genau darum geht es jetzt: Sich nicht verschließen und achtsam sein, denn oftmals sind es kleine Dinge, mit denen man in seinem Umfeld etwas tun kann.

Für alle Menschen ist das Covid-19-Virus eine Bedrohung ihres gewohnten Lebens. Viele Menschen stehen plötzlich vor Herausforderungen, die teilweise bis an die Grenzen der Existenz gehen. Deshalb geht es jetzt um Solidarität miteinander. Das heißt konkret, sich für all die Menschen zu vernetzen, deren Existenz im Moment massiv bedroht ist – oder wer einfach nur Hilfe beim Einkauf braucht.

Deshalb hat sich der Verein Alter Gasometer zum Ziel gesetzt, hier direkt und indirekt tätig zu werden. Natürlich immer im Rahmen dessen, was die offiziellen Empfehlungen sagen (keine Hände schütteln, keine Umarmungen, Nies- und Hustetikette einhalten etc.).

Zuallererst appellieren wir aber an alle, den behördlichen Auflagen Folge zu leisten und soziale Kontakte auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren. Nur, wenn wir uns alle aktiv gegen die Verbreitung des Corona-Virus stämmen, kann die Eindämmung gelingen.

Der Verein startet hiermit den Aufruf, Abstand zu halten und trotzdem auf die Menschen zuzugehen. In einer Social Media Kampagne gibt der Verein konkrete Tipps und bietet der unmittelbaren Nachbarschaft an, auch persönlich Hilfe zu Leisten.

Damit dies aber nicht nur rund um den Alten Gasometer passiert, wurde ein Vordruck erstellt, den jeder Bürger in seinem eigenen Hausflur aushängen kann. Es ist letztlich eine klassische Suche-Biete-Liste, welche hilft, Menschen miteinander zu verbinden. Wird Hilfe beim Einkaufen gebraucht, weil jemand nicht selbst gehen soll, da er z.B. zur Risikogruppe zählt? Muss der Hund Gassi aber Frauchen oder Herrchen können wegen der Quarantäne nicht raus? Oder leiht man einfach mal jemandem ein Ohr, damit er nicht so einsam ist. Dies geht dann natürlich auch telefonisch oder von Balkon zu Balkon. Die Möglichkeiten sind vielfältig und man kann hier gerne kreativ sein, wenn man den Eigenschutz nicht vergisst.

Schlussendlich bedeutet die aktuelle Situation auch eine tiefe Verunsicherung des Einzelnen und der Gesellschaft im Ganzen. Ein Gebot der Zeit ist, bei all der Verunsicherung die Solidarität in den Mittelpunkt zu stellen.

Gemeinsam ist es möglich, die Härten dieser auf uns zu kommenden Welle abzufedern. Gemeinsam können Menschen sich ergänzen: mit Fähigkeiten, mit Wissen und mit Ressourcen. Gemeinsam kann man sich Mut machen. Gemeinsam können wir alle gestärkt aus der Krise hervor gehen.

Mit Herz und Verstand – #wirgemeinsam

Den Vordruck für den Hausflur finden Sie hier: Aushang Nachbarschaftshilfe